2 Erklärung
Sie glaubten nicht
„Wiewohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn“. Johannes erinnert an Jesaja, der dasselbe erlebte: „Herr, wer hat dem geglaubt, was wir gehört haben“?
Wer immer wieder Nein zu Gott sagt, dessen Herz wird hart. Gott hat niemanden zum Unglauben bestimmt. Aber wer das Licht lange genug abweist, kann es am Ende nicht mehr sehen.
Heimliche Gläubige
Und doch: „Doch glaubten sogar von den Obersten viele an ihn, aber wegen der Pharisäer bekannten sie es nicht“. Johannes nennt den Grund: „Denn die Ehre der Menschen war ihnen lieber als die Ehre Gottes.“ Nikodemus und Josef von Arimathäa gehörten wohl zu ihnen. Erst unter dem Kreuz fanden sie den Mut, sich zu Jesus zu bekennen.
Als ein Licht in die Welt
Die letzten öffentlichen Worte Jesu bei Johannes sind eine Einladung: „Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an mich glaubt, in der Finsternis bleibe.“ Und: „ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette“.
Für dich
Was ist dir wichtiger: was Menschen über dich denken oder was Gott über dich denkt? Jesus kam als Licht, damit du nicht im Dunkeln bleibst.