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Der Weg › Teil 3 › Die letzte Woche

Schritt 10 von 18 · Die letzte Woche

Wehe euch, ihr Heuchler

Matthäus 23,1–39

Ganze Bibel: Schritt 571 von 792

Hintergrund

Dies ist die letzte öffentliche Rede Jesu im Tempel. Er spricht zur Menge und zu seinen Jüngern über die Schriftgelehrten und Pharisäer. Es sind die schärfsten Worte, die Jesus je gesprochen hat. Und doch endet die Rede nicht mit Zorn, sondern mit Tränen.

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Lies jetzt: Matthäus 23,1–39

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2 Erklärung

Sie sagen es, tun es aber nicht

Jesus sagt: Was sie aus dem Gesetz Mose lehren, das tut. „aber nach ihren Werken tut nicht; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht“. Sie legen anderen schwere Lasten auf, ohne selbst einen Finger zu rühren. Sie tragen auffällig breite und lange Quasten, damit alle sehen, wie fromm sie sind.

Jesus sagt seinen Jüngern: Lasst euch nicht Rabbi nennen. „ihr aber seid alle Brüder“. „Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.“

Mücken und Kamele

Siebenmal sagt Jesus «Wehe euch». Sie geben den Zehnten von „die Minze und den Anis und den Kümmel“, aber vernachlässigen „das Gericht und das Erbarmen und den Glauben“. Er gebraucht ein Bild, über das die Zuhörer lachen mussten: „die ihr Mücken seihet und Kamele verschlucket“. Man seihte den Wein durch ein Tuch, damit keine Mücke darin war. Mücken und Kamele galten beide als unrein. Sie achteten auf das Kleinste und schluckten das Grösste.

Sie gleichen „getünchten Gräbern“, aussen weiss und schön, innen voller Totengebeine.

Ellen G. White

He rebuked the selfishness that extorted and misapplied the widow’s gifts.
The Desire of Ages, S. 614

Zusammenfassung: Er tadelte die Selbstsucht, die den Witwen ihre Gaben abpresste und sie missbrauchte.

Euer Haus wird öde gelassen

Am Ende bricht Jesu Herz: „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!“

Dann sagt er: „Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen werden“. Bisher hatte er den Tempel «meines Vaters Haus» genannt. Jetzt nennt er es «euer Haus». Er verlässt den Tempel und kehrt nicht mehr zurück, um dort zu lehren.

Für dich

Jesus sucht keine fromme Fassade, sondern ein echtes Herz. Bitte ihn, dass dein Glaube innen und aussen derselbe ist.

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BibeltextSchlachter 1951
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