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Der Weg › Teil 3 › Die letzte Woche

Schritt 7 von 18 · Die letzte Woche

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist

Matthäus 22,15–46

Ganze Bibel: Schritt 568 von 790

Hintergrund

Die Gegner wollen Jesus mit schwierigen Fragen in eine Falle locken. Nacheinander kommen Pharisäer, Herodianer, Sadduzäer und ein Schriftgelehrter. Am Ende stellt Jesus selbst eine Frage, und niemand wagt mehr, ihn zu fragen.

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Lies jetzt: Matthäus 22,15–46

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2 Erklärung

Die Steuermünze

Pharisäer und Herodianer, sonst Feinde, fragen gemeinsam: „Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht?“ Sagt Jesus ja, ist er für das Volk ein Verräter. Sagt er nein, können sie ihn bei den Römern als Aufrührer anzeigen.

Jesus lässt sich einen geben. „Wessen ist das Bild und die Aufschrift?“ Auf der Münze war der Kopf des Kaisers Tiberius. „So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“ Die Münze trägt das Bild des Kaisers. Der Mensch aber trägt das Bild Gottes (1. Mose 1,27). Darum gehört er ganz Gott.

Ellen G. White

If He should say, It is unlawful to give tribute to Caesar, He would be reported to the Roman authorities and arrested for inciting rebellion.
The Desire of Ages, S. 602

Zusammenfassung: Hätte er gesagt, es sei nicht erlaubt, dem Kaiser Steuern zu zahlen, hätte man ihn bei den Römern angezeigt und wegen Aufruhrs verhaftet.

Ein Gott der Lebendigen

Die Sadduzäer glaubten nicht an die Auferstehung. Sie erzählen eine erfundene Geschichte von einer Frau, die nacheinander sieben Brüder geheiratet hat. Wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus antwortet: „Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift noch die Kraft Gottes kennt.“

Gott nennt sich „der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“. „Er ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.“ Abraham, Isaak und Jakob sind gestorben. Aber weil Gott sich zu ihnen bekennt, werden sie wieder leben. Für Gott sind sie nicht verloren.

Das grösste Gebot

Ein Schriftgelehrter fragt: „Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz?“ Jesus antwortet mit zwei Sätzen aus dem Gesetz Mose: Gott lieben von ganzem Herzen (5. Mose 6,5) und den Nächsten wie sich selbst (3. Mose 19,18). „An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“

Die Zehn Gebote standen auf zwei Tafeln. Die ersten vier zeigen, wie man Gott liebt, die letzten sechs, wie man den Nächsten liebt. Liebe hebt die Gebote nicht auf, sie ist ihr Herz.

Ellen G. White

When God has His rightful place on the throne of the heart, the right place will be given to our neighbor.
The Desire of Ages, S. 607

Zusammenfassung: Wenn Gott den ihm gebührenden Platz auf dem Thron des Herzens hat, bekommt auch der Nächste den richtigen Platz.

Für dich

Du trägst Gottes Bild. Darum gehörst du ihm, mit deinem ganzen Herzen. Und weil auch dein Nächster Gottes Bild trägt, verdient er deine Liebe.

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