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Der Weg › Teil 3 › Jesus in Galiläa

Schritt 34 von 34 · Jesus in Galiläa

Die Zwölf werden ausgesandt

Matthäus 10,1–42

Ganze Bibel: Schritt 503 von 789

Hintergrund

Etwa ein Jahr lang waren die Zwölf mit Jesus unterwegs gewesen. Sie hatten zugehört, zugeschaut und gelernt. Jetzt schickt Jesus sie zum ersten Mal allein los, damit sie tun, was sie bei ihm gesehen hatten. Markus und Lukas erzählen davon in der nächsten Etappe.

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Lies jetzt: Matthäus 10,1–42

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Umsonst habt ihr es empfangen

Jesus gibt ihnen „Vollmacht über die unreinen Geister, sie auszutreiben, und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen“. Er schickt sie zuerst „zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“. Später, nach seiner Auferstehung, sendet er sie zu allen Völkern.

Er gibt ihnen eine einfache Regel: „Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es!“ Sie sollen kein Geld für ihre Hilfe verlangen. Sie sollen auch nichts mitnehmen, kein Geld, keine Tasche, keine Ersatzkleider. Sie sollten lernen, dass Gott für sie sorgt.

Ellen G. White

None were sent forth alone, but brother was associated with brother, friend with friend.
The Desire of Ages, S. 350

Zusammenfassung: Keiner wurde allein ausgesandt, sondern immer Bruder mit Bruder, Freund mit Freund.

Schafe unter Wölfen

Jesus verschweigt nicht, dass es schwer wird: „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!“ Klug sein, aber ohne List. Vorsichtig, aber nie unehrlich.

Er kündigt Verfolgung an, vor Gerichten und Königen. Doch sie sollen keine Angst haben, was sie dann sagen sollen: „denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist's, der durch euch redet“.

Ellen G. White

Then they can present the gospel with divine tact and gentleness.
The Desire of Ages, S. 353

Zusammenfassung: Dann können sie das Evangelium mit göttlichem Feingefühl und Sanftmut weitergeben.

Mehr wert als viele Sperlinge

Sperlinge waren das billigste Fleisch auf dem Markt. Für einen Pfennig bekam man zwei. „Und doch fällt keiner derselben auf die Erde ohne euren Vater.“ „Bei euch aber sind auch die Haare des Hauptes alle gezählt.“ Gott kennt jede Kleinigkeit in deinem Leben.

Jesus sagt auch: „fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen, fürchtet vielmehr den, welcher Seele und Leib verderben kann in der Hölle“. Menschen können das irdische Leben nehmen, aber nicht das ewige Leben, das Gott schenkt. Nur Gott hat am Ende Macht über Leben und Tod. Das Wort «verderben» bedeutet hier «vernichten»: Wer Gott endgültig ablehnt, hört am Ende auf zu sein.

Ellen G. White

Not even a sparrow falls to the ground without the Father’s notice.
The Desire of Ages, S. 356

Zusammenfassung: Nicht einmal ein Sperling fällt zu Boden, ohne dass der Vater es bemerkt.

Ein Becher kaltes Wasser

Nachfolge kann Familien spalten. Wer Jesus treu bleibt, wird manchmal von den eigenen Angehörigen abgelehnt. Jesus sagt: „Und wer nicht sein Kreuz nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert.“ Zum ersten Mal spricht er vom Kreuz, lange bevor die Jünger verstehen, was er meint.

Und am Ende: Nichts, was für Gott getan wird, ist zu klein. „wer einen dieser Geringen auch nur mit einem Becher kalten Wassers tränkt, weil er ein Jünger heißt, wahrlich, ich sage euch, der wird seinen Lohn nicht verlieren!“

Ellen G. White

“Fear ye not therefore, ye are of more value than many sparrows.”
The Desire of Ages, S. 357

Zusammenfassung: Darum fürchtet euch nicht, ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

Für dich

Gott kennt sogar die Zahl deiner Haare. Du musst keine Angst haben. Und schon ein Becher Wasser, aus Liebe gegeben, ist vor ihm nicht vergessen.

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BibeltextSchlachter 1951
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