2 Erklärung
Wenn ich nur sein Kleid anrühre
Auf dem Weg drängt sich eine Frau durch die Menge, „die zwölf Jahre blutflüssig war“. Nach dem Gesetz galt sie dadurch als unrein. Sie durfte nicht in die Synagoge und niemanden berühren. Zwölf Jahre lang war sie krank, arm und einsam.
Sie denkt: „Wenn ich nur sein Kleid anrühre, so bin ich gerettet!“ Heimlich berührt sie den seines Gewandes. Jesus dreht sich um: „Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen!“ Er nennt sie «Tochter». Sie gehört wieder dazu.
Ellen G. White
In that one touch was concentrated the faith of her life, and instantly her pain and feebleness gave place to the vigor of perfect health.Zusammenfassung: In dieser einen Berührung lag der ganze Glaube ihres Lebens, und sofort wichen Schmerz und Schwäche völliger Gesundheit.
Ellen G. White
The Saviour could distinguish the touch of faith from the casual contact of the careless throng.Zusammenfassung: Der Erlöser konnte die Berührung des Glaubens von der zufälligen Berührung der gleichgültigen Menge unterscheiden.
Sie schläft
Im Haus des Jairus haben schon die Pfeifer begonnen. Bei einem Todesfall bestellte man Flötenspieler und Klagefrauen. Jesus sagt: „Denn das Mägdlein ist nicht gestorben, sondern es schläft.“ Die Leute lachen ihn aus. Sie wissen doch, dass sie tot ist.
Jesus nennt den Tod einen Schlaf, auch bei Lazarus (Joh 11,11). Wer schläft, weiss nichts von der Zeit, die vergeht, und wird wieder aufgeweckt. So ist der Tod für alle, die zu Jesus gehören: ein Schlaf bis zum Tag der Auferstehung. Jesus „faßte sie bei der Hand; und das Mägdlein stand auf“.
Ellen G. White
Here Jairus, the ruler of the synagogue, found Him.Zusammenfassung: Hier fand ihn Jairus, der Vorsteher der Synagoge.
Wie Schafe ohne Hirten
Danach heilt Jesus zwei Blinde und einen Stummen. Und Matthäus fasst zusammen, wie Jesus die Menschen sah: „Als er aber die Volksscharen sah, jammerten sie ihn, weil sie beraubt und vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.“
Dann sagt er zu seinen Jüngern: „Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige.“ „Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende!“ Kurz darauf sendet er die Zwölf selbst aus.
Für dich
Jesus erkennt die Berührung des Glaubens mitten in der Menge. Auch wenn du dich klein und unbeachtet fühlst: Er spürt, wenn du nach ihm greifst.