2 Erklärung
Falsche Zeugen
Die Führer „suchten falsches Zeugnis wider Jesus“, aber die Aussagen passten nicht zusammen. Jesus schweigt. Wie Jesaja vorausgesagt hatte: „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das vor seinem Scherer verstummt und seinen Mund nicht auftut“.
Du hast es gesagt
Da beschwört ihn Kajaphas: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagest, ob du der Christus, der Sohn Gottes bist!“ Jetzt antwortet Jesus: „Du hast es gesagt!“ Und er fügt hinzu, sie würden ihn eines Tages „kommen auf den Wolken des Himmels“ sehen. Der Angeklagte von heute wird der Richter von morgen sein.
Kajaphas zerreisst seine Kleider. Das durfte ein Hoherpriester eigentlich nie tun (3. Mose 21,10). „Er ist des Todes schuldig!“ Dann speien sie ihm ins Gesicht und schlagen ihn.
Ellen G. White
The high priest who dared to appear in holy office, and engage in the service of the sanctuary, with a rent robe, was looked upon as having severed himself from God.Zusammenfassung: Ein Hoherpriester, der es wagte, mit zerrissenem Gewand sein heiliges Amt auszuüben und im Heiligtum zu dienen, galt als von Gott getrennt.
Petrus weinte bitterlich
Unten im Hof wird Petrus erkannt. Dreimal leugnet er, beim dritten Mal „fing er an zu fluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht!“ „Und alsbald krähte der Hahn.“ Petrus erinnert sich an die Worte Jesu. „Und er ging hinaus und weinte bitterlich.“
Petrus und Judas haben beide Jesus in dieser Nacht verraten, der eine aus Angst, der andere aus Berechnung. Der Unterschied: Petrus kehrte um und weinte. Judas verzweifelte.
Für dich
Kein Fall ist zu tief. Petrus hat Jesus mit Flüchen verleugnet, und doch hat Jesus ihn wieder aufgenommen. Seine Tränen waren der Anfang eines neuen Lebens.