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Der Weg › Teil 3 › Abendmahl, Gethsemane und Kreuz

Schritt 14 von 23 · Abendmahl, Gethsemane und Kreuz

Abba, Vater

Markus 14,32–72

Ganze Bibel: Schritt 593 von 792

Hintergrund

Markus erzählt Gethsemane und den Prozess so, wie Petrus es ihm berichtet hat. Man spürt den Schmerz eines Augenzeugen, der selbst versagt hat.

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Lies jetzt: Markus 14,32–72

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2 Erklärung

Abba

Nur Markus bewahrt das Wort, mit dem Jesus in Gethsemane betete: „Abba, Vater! Es ist dir alles möglich; nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.“ «Abba» ist das aramäische Wort, mit dem ein Kind seinen Vater ansprach, so vertraut wie «Papa». In seiner grössten Not spricht Jesus Gott so zärtlich an.

Später schreibt Paulus, dass auch wir durch den Heiligen Geist zu Gott «Abba, Vater» rufen dürfen (Röm 8,15).

Ein junger Mann flieht

Markus erwähnt eine seltsame Einzelheit: „Und ein Jüngling folgte ihm, der ein Leinengewand auf dem bloßen Leibe trug“. Als man ihn packen will, lässt er das Gewand fallen und flieht nackt. Viele vermuten, dass Markus selbst dieser junge Mann war. Er erzählt seine eigene beschämende Flucht, ohne seinen Namen zu nennen.

Ich bin's

Auf die Frage des Hohenpriesters antwortet Jesus bei Markus klar: „Ich bin's; und ihr werdet des Menschen Sohn sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels!“

Bei Petrus kräht der Hahn zweimal, wie Jesus gesagt hatte. Nach dem zweiten Mal „verhüllte sich und weinte“.

Für dich

Auch in deiner grössten Not darfst du Gott «Abba», lieber Vater, nennen. Jesus hat dir diesen Weg geöffnet.

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BibeltextSchlachter 1951
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