2 Erklärung
Ein Hauptmann bittet
Ein Hauptmann war ein römischer Offizier, der über etwa hundert Soldaten befahl. Für viele Juden war er ein Feind und ein Heide. Doch dieser Mann bittet Jesus nicht für sich, sondern für seinen Knecht. Sklaven wurden damals oft hart behandelt. Dieser Römer liebte seinen Diener.
Jesus will sofort mitkommen. Doch der Hauptmann sagt: „Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach kommst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund werden.“ Als Offizier wusste er, was ein Befehl bewirkt. Wenn er etwas befahl, geschah es. Und er glaubte, dass Krankheiten Jesus genauso gehorchen.
Ellen G. White
Among the Romans the servants were slaves, bought and sold in the market places, and treated with abuse and cruelty; but the centurion was tenderly attached to his servant, and greatly desired his recovery.Zusammenfassung: Bei den Römern waren Diener Sklaven, die auf dem Markt gekauft und verkauft und oft grausam behandelt wurden. Doch der Hauptmann hing mit zärtlicher Liebe an seinem Diener und wünschte sehnlich seine Genesung.
So grossen Glauben
Jesus staunt. Nur zweimal in den Evangelien heisst es, dass Jesus sich wunderte: hier über den grossen Glauben eines Heiden und in Nazareth über den Unglauben seiner Landsleute (Mk 6,6). „bei niemand in Israel habe ich so großen Glauben gefunden!“
Und Jesus kündigt an: „Viele werden kommen von Morgen und Abend und werden mit Abraham, Isaak und Jakob zu Tische sitzen im Himmelreich“. Menschen aus allen Völkern werden zu Gottes Volk gehören. Nicht die Abstammung zählt, sondern der Glaube.
Ellen G. White
But the centurion said of himself, “I am not worthy.”Zusammenfassung: Der Hauptmann aber sagte von sich selbst: Ich bin nicht würdig.
Er hat unsere Krankheiten getragen
Am Abend heilt Jesus viele Kranke. Matthäus sieht darin das Wort des Propheten Jesaja erfüllt: „Er hat unsere Gebrechen weggenommen und die Krankheiten getragen.“ Diese Worte stammen aus Jesaja 53, dem Kapitel über den leidenden Knecht Gottes. Jesus heilte nicht aus der Ferne, als ginge ihn das Leid nichts an. Er trug es mit, und am Kreuz trug er die Ursache aller Krankheit: die Sünde.
Für dich
Der Hauptmann fühlte sich nicht würdig und vertraute trotzdem. Du musst nicht würdig sein, um zu Jesus zu kommen. Sprich nur ein Wort zu ihm, und vertraue seinem Wort.