BibelverstehenGebet

Der Weg › Teil 3 › Jesus in Galiläa

Schritt 22 von 34 · Jesus in Galiläa

Kommet her zu mir

Matthäus 11,20–30

Ganze Bibel: Schritt 491 von 789

Hintergrund

Chorazin, Bethsaida und Kapernaum lagen alle am Nordufer des Sees Genezareth, nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Dort hatte Jesus die meisten seiner Wunder getan. Heute sind alle drei Städte Ruinen.

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Lies jetzt: Matthäus 11,20–30

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2 Erklärung

Wehe dir, Kapernaum

Diese Städte hatten mehr gesehen als jede andere Stadt der Welt. Aber sie kehrten nicht um. Darum sagt Jesus: Selbst Tyrus und Sidon, ja sogar Sodom hätten Busse getan, wenn sie solche Taten gesehen hätten. „Doch ich sage euch, es wird dem Lande Sodom erträglicher gehen am Tage des Gerichts als dir!“

Wer viel Licht empfangen hat, trägt auch mehr Verantwortung. Tatsächlich wurden Chorazin, Bethsaida und Kapernaum in den folgenden Jahrhunderten verlassen. Heute sieht man an ihrer Stelle nur noch Mauerreste aus dunklem Basalt.

Den Unmündigen offenbart

Dann betet Jesus: „Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast!“ Die Gelehrten verstanden Jesus nicht. Einfache Fischer, Zöllner und Kinder verstanden ihn. Gott zeigt sich nicht dem, der sich für klug hält, sondern dem, der sich wie ein Kind beschenken lässt.

Ruhe für eure Seelen

Und dann folgt eine der schönsten Einladungen der Bibel: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!“ Viele Menschen trugen schwer: an Armut, Krankheit, Schuld und an den unzähligen Regeln der Pharisäer, die nie genug waren.

„Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir“. Ein war ein Holzbalken, mit dem man zwei Ochsen zusammenspannte, damit sie gemeinsam einen Pflug oder Wagen zogen. Ein guter Zimmermann, wie Jesus einer war, schnitzte es genau passend, damit es nicht scheuerte. Wer mit Jesus zusammen im Joch geht, zieht nicht allein. „denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!“

Ellen G. White

Whether they know it or not, all are weary and heavy-laden.
The Desire of Ages, S. 328

Zusammenfassung: Ob sie es wissen oder nicht, alle sind müde und beladen.

Ellen G. White

The heaviest burden that we bear is the burden of sin.
The Desire of Ages, S. 328

Zusammenfassung: Die schwerste Last, die wir tragen, ist die Last der Sünde.

Ellen G. White

The heavier your burdens, the more blessed the rest in casting them upon the Burden Bearer.
The Desire of Ages, S. 329

Zusammenfassung: Je schwerer deine Lasten sind, desto gesegneter ist die Ruhe, wenn du sie auf den legst, der Lasten trägt.

Für dich

Was trägst du heute? Jesus sagt: «Komm her zu mir.» Leg deine Last bei ihm ab und geh mit ihm zusammen weiter.

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BibeltextSchlachter 1951
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