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Schöpfung und Wissenschaft
Evolution oder Schöpfung?
Kurze Antwort
Dass sich Lebewesen innerhalb ihrer Art verändern und anpassen, sieht man jeden Tag, und das widerspricht der Bibel nicht. Dass aber alles Leben durch Zufall aus toter Materie entstand und sich über Milliarden Jahre bis zum Menschen hinaufentwickelte, ist eine Deutung, kein beobachteter Vorgang. Viele grosse Fragen sind bis heute offen: Wie entstand das erste Leben? Woher kommt die Information im Erbgut? Die Bibel sagt: Gott hat alles «nach seiner Art» geschaffen.
Was man beobachten kann
Die Schnäbel der auf den Galapagos-Inseln werden in trockenen Jahren dicker und in nassen Jahren wieder dünner. Bakterien werden gegen Medikamente widerstandsfähig. Aus dem Wolf wurden in wenigen tausend Jahren der Chihuahua und die Dogge. All das ist gut belegt.
Doch in all diesen Fällen bleibt ein Fink ein Fink, ein Bakterium ein Bakterium und ein Hund ein Hund. Es ändert sich die Gestalt, es geht vorhandene Information verloren oder wird neu gemischt. Die Bibel spricht von Arten, die sich vermehren „nach ihrer Art“. Veränderung innerhalb einer Art ist darum kein Widerspruch zur Schöpfung.
Die grossen offenen Fragen
Wie entstand das erste Leben? 1953 mischten Stanley Miller und Harold Urey Gase und Strom und erhielten einige Aminosäuren, Bausteine von Eiweissen. Seither versuchen Forscher seit über siebzig Jahren, im Labor Leben aus toter Materie entstehen zu lassen. Es ist nie gelungen. Selbst die einfachste lebende Zelle ist eine Fabrik von unvorstellbarer Feinheit.
Woher kommt die Information? Das Erbgut ist ein Code, eine Art Schrift aus vier «Buchstaben», die genaue Baupläne speichert. In unserer Erfahrung entsteht Information immer durch einen Verstand, nie durch Zufall. Ein Buch schreibt sich nicht von selbst.
Warum erscheinen so viele Tierbaupläne plötzlich? In den Gesteinsschichten der sogenannten Kambrischen Explosion tauchen auf einmal auf, ohne erkennbare Vorstufen. Schon Charles Darwin nannte das eine ernste Schwierigkeit für seine Theorie.
Warum ist das Weltall so fein abgestimmt? Physiker staunen, dass die Naturkonstanten genau so eingestellt sind, dass Sterne, Planeten und Leben möglich sind. Wären sie nur ein wenig anders, gäbe es uns nicht.
Ellen G. White
Akin to the theory concerning the evolution of the earth is that which attributes to an ascending line of germs, mollusks, and quadrupeds the evolution of man, the crowning glory of the creation.Zusammenfassung: Verwandt mit der Theorie über die Entwicklung der Erde ist jene, die die Entstehung des Menschen, der Krone der Schöpfung, einer aufsteigenden Reihe von Keimen, Weichtieren und Vierfüssern zuschreibt.
Wissenswert: Irrtümer, die lange geglaubt wurden
: 1912 wurden in England Knochen gefunden, die als «fehlendes Bindeglied» zwischen Affe und Mensch gefeiert wurden. Über 40 Jahre stand er in den Lehrbüchern. 1953 stellte sich heraus: Es war eine Fälschung aus einem Menschenschädel und einem Orang-Utan-Kiefer.
Der Nebraska-Mensch: 1922 wurde aus einem einzigen Zahn ein ganzer Urmensch rekonstruiert und sogar gezeichnet. Später zeigte sich: Der Zahn stammte von einem Wildschwein.
Haeckels Zeichnungen: Ernst Haeckel zeichnete im 19. Jahrhundert Embryonen von Menschen und Tieren, die sich verblüffend ähnlich sahen. Spätere Fotos zeigten, dass er die Ähnlichkeiten stark übertrieben hatte.
Das heisst nicht, dass alle Forscher Fälscher sind. Die meisten arbeiten ehrlich. Es zeigt aber, wie leicht Menschen sehen, was sie sehen wollen.
Was die Bibel sagt
Der Mensch ist kein Zufallsprodukt: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.“ „Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase“.
Paulus schreibt: „Nicht alles Fleisch ist von gleicher Art; sondern anders ist das der Menschen, anders das Fleisch vom Vieh, anders das Fleisch der Vögel, anders das der Fische.“ Und wer die Natur betrachtet, kann Gott erkennen: „denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen“.
Fragen zum Nachdenken
Wenn kluge Menschen mit allen Mitteln eines modernen Labors keine einzige lebende Zelle herstellen können, wie soll sie dann von selbst entstanden sein? Braucht diese Annahme nicht auch einen grossen Glauben?
Und was folgt daraus, wenn der Mensch nur ein Zufall ist? Woher käme dann sein Wert, seine Würde, sein Gewissen? Die Bibel gibt eine andere Antwort: „Ich danke dir, daß du mich wunderbar gemacht hast; wunderbar sind deine Werke“.
Ellen G. White
Since the book of nature and the book of revelation bear the impress of the same master mind, they cannot but speak in harmony.Zusammenfassung: Da das Buch der Natur und das Buch der Offenbarung das Gepräge desselben Meistergeistes tragen, können sie nicht anders, als übereinzustimmen.
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Auf dem Weg durch die Bibel:
- Gott erschafft die WeltWie alles begann
- Gott erschafft den MenschenWie alles begann
- Gott antwortet aus dem SturmHiob: Leid und Vertrauen
Weitere Fragen: