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Der Weg › Teil 2 › Salomo und der Tempel

Schritt 5 von 10 · Salomo und der Tempel

Die Einweihung des Tempels

1. Könige 8

Ganze Bibel: Schritt 260 von 790

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2 Erklärung

Die Wolke erfüllt das Haus

Die Bundeslade mit den zwei Gesetzestafeln wird ins Allerheiligste gebracht. Dann „erfüllte die Wolke das Haus des HERRN“, „also daß die Priester wegen der Wolke nicht hintreten konnten, um ihren Dienst zu verrichten; denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN“. Wie damals bei der Stiftshütte (2. Mose 40,34).

Aller Himmel Himmel

Salomo breitet seine Hände zum Himmel aus und betet: „Dir, o Gott, ist niemand gleich“. Er weiss: „Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel mögen dich nicht fassen; wie sollte es denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe?“

Der Tempel ist kein Käfig für Gott. Er ist ein Ort, an dem Menschen beten und Gott hört. Die Stunde und der Ort des Gebets sind heilig, weil Gott dort ist. Wahre Ehrfurcht entsteht, wenn man spürt, wie gross Gott ist und dass er da ist.

Ellen G. White

True reverence for God is inspired by a sense of His infinite greatness and a realization of His presence.
Prophets and Kings, S. 48

Zusammenfassung: Wahre Ehrfurcht vor Gott entsteht aus einem Gespür für seine unendliche Grösse und dem Bewusstsein seiner Gegenwart.

Ellen G. White

The hour and place of prayer are sacred, because God is there.
Prophets and Kings, S. 48

Zusammenfassung: Die Stunde und der Ort des Gebets sind heilig, weil Gott dort ist.

Auch für den Fremden

Salomo betet für viele Fälle: wenn jemand sündigt, wenn es nicht regnet, wenn Krankheit kommt, wenn das Volk gefangen weggeführt wird. Er weiss: „denn es ist kein Mensch, der nicht sündigt“. Immer bittet er: Höre im Himmel und vergib.

Besonders schön ist die Bitte für den Fremden, „der nicht zu deinem Volke Israel gehört“: Höre auch ihn, „auf daß alle Völker auf Erden deinen Namen erkennen“. Ellen G. White nennt das einen der berührendsten Teile des Gebets. Gottes Haus sollte ein Bethaus für alle Völker sein (Jes 56,7).

Ellen G. White

One of the most touching portions of Solomon’s dedicatory prayer was his plea to God for the strangers
Prophets and Kings, S. 66

Zusammenfassung: Einer der berührendsten Teile von Salomos Einweihungsgebet war seine Bitte an Gott für die Fremden.

Kein Wort ist dahingefallen

Salomo segnet das Volk: „Von allen seinen guten Worten, welche er durch seinen Knecht Mose geredet hat, ist nicht eines dahingefallen.“ Und er mahnt: „Euer Herz aber sei ungeteilt mit dem HERRN, unserm Gott“.

Für dich

Salomo kniete beim Beten. Probier es heute einmal aus: Knie dich hin und sag Gott, wie gross er ist.

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BibeltextSchlachter 1951
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