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Der Weg › Teil 2 › Salomo und der Tempel

Schritt 4 von 10 · Salomo und der Tempel

Der Tempel wird gebaut

1. Könige 6–7

Ganze Bibel: Schritt 259 von 792

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Lies jetzt: 1. Könige 6–7

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2 Erklärung

Ein Bau ohne Hammerschlag

Der Tempel wird nach demselben Plan wie das Zelt in der Wüste gebaut, nur doppelt so gross: Vorhof, Heiliges, Allerheiligstes. Ein besonderes Detail: „so daß man weder Hammer noch Meißel noch sonst ein eisernes Werkzeug im Hause hörte, während es gebaut wurde“. Alles wurde vorher im Steinbruch fertig gemacht.

Ellen G. White sieht darin ein Bild für die Gemeinde Gottes: Der Tempel war ein Sinnbild für die lebendige Gemeinde Gottes auf Erden. Christus ist der Eckstein, und wir werden wie lebendige Steine eingebaut (1. Petr 2,5). Gott bereitet uns jetzt vor, damit wir einmal in seinem Haus passen.

Ellen G. White

was a fit emblem of the living church of God on earth
Prophets and Kings, S. 36

Zusammenfassung: war ein passendes Sinnbild für die lebendige Gemeinde Gottes auf Erden.

Gott will mitten unter ihnen wohnen

Mitten im Bau spricht Gott zu Salomo: Wenn du meine Gebote hältst, „und ich will mitten unter den Kindern Israel wohnen und will mein Volk Israel nicht verlassen!“

Gott geht es nicht um das Gebäude, sondern um die Gemeinschaft mit seinem Volk.

Sieben und dreizehn Jahre

Am Tempel baute Salomo „sieben Jahre lang“. „Aber an seinem Hause baute Salomo dreizehn Jahre lang“. Die Bibel stellt diese beiden Zahlen ohne Kommentar nebeneinander. Man darf sich fragen, was das über Salomos Herz verrät.

Kapitel 7 beschreibt auch die Geräte des Tempels: die zwei Säulen Jachin und Boas, das grosse eherne Meer auf zwölf Rindern, die Waschbecken, Leuchter und Tische.

Wissenswert: Wie sah der Tempel aus?

Der Tempel war nicht riesig: „sechzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch“, also etwa 30 Meter lang, 10 Meter breit und 15 Meter hoch. Er war genau doppelt so gross wie die Stiftshütte, mit derselben Einteilung: Vorhalle, Heiliges und Allerheiligstes. Wie er genau aussah, weiss niemand. Ein zeigt, wie man ihn sich nach den Angaben der Bibel vorstellen kann.

Vor dem Eingang standen zwei Säulen aus Bronze mit Namen: „Jachin“ («Er gründet fest») und „Boas“ («In ihm ist Stärke»). Im Vorhof stand ein riesiges Wasserbecken, das „gegossene Meer“, etwa fünf Meter breit.

Und etwas Besonderes: Die Steine wurden schon im Steinbruch fertig behauen, „so daß man weder Hammer noch Meißel noch sonst ein eisernes Werkzeug im Hause hörte, während es gebaut wurde“. Der Tempel wuchs in Stille. Ähnliche Tempel mit drei Räumen hintereinander hat man in Syrien ausgegraben, zum Beispiel in Ain Dara. So einen Grundriss gab es also in jener Zeit wirklich.

Für dich

Gott möchte mitten unter seinem Volk wohnen, und durch seinen Geist in dir ([1. Kor 3,16]). Wie sieht es in deinem „Tempel“ heute aus?

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BibeltextSchlachter 1951
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