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Der Weg › Teil 5 › Die Offenbarung

Schritt 3 von 31 · Die Offenbarung

Ephesus: die Zeit der Apostel

Offenbarung 2,1–7ca. 31–100

Ganze Bibel: Schritt 762 von 790

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Lies jetzt: Offenbarung 2,1–7

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Die Stadt damals

war die grösste und reichste Stadt der Provinz Asien, ein Hafen mit über 200 000 Einwohnern. Hier stand der , eines der sieben Weltwunder der Antike. Paulus hatte hier fast drei Jahre lang gewirkt (Apg 19; 20,31), und nach der Überlieferung lebte später auch Johannes in Ephesus. Es war eine Gemeinde mit den besten Lehrern, die es gab.

Die Zeit auf der Erde

Der erste Brief beschreibt die Gemeinde der Apostelzeit, vom Pfingsttag bis etwa zum Jahr 100. Es ist eine Zeit voller Feuer. In Jerusalem kommen an einem einzigen Tag 3000 Menschen zum Glauben (Apg 2,41). Paulus reist durch Kleinasien, Griechenland und bis nach Rom. Innerhalb einer Generation ist das Evangelium in der ganzen damals bekannten Welt gepredigt (Kol 1,23).

Doch die Gemeinde hat auch Feinde. Im Jahr 64 brennt Rom, und Kaiser Nero gibt den Christen die Schuld. Viele werden grausam getötet, nach der Überlieferung auch Petrus und Paulus. Im Jahr 70 zerstören die Römer Jerusalem und den Tempel, so wie Jesus es vorhergesagt hatte (Mt 24,1–2).

Die grössere Gefahr kommt aber von innen. Paulus hatte die Ältesten von Ephesus gewarnt: Nach seinem Abschied würden „Wölfe“ kommen und aus der Gemeinde selbst Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren (Apg 20,29–30). So kam es. Gegen Ende des Jahrhunderts tauchen Lehrer auf, die sich Apostel nennen, und Irrlehren, die zum Beispiel leugnen, dass Jesus wirklich als Mensch gekommen ist (1. Joh 4,2–3).

Wie der Brief dazu passt

Jesus stellt sich vor als der, der die sieben Sterne hält und mitten unter den Leuchtern wandelt. Er ist von Anfang an bei seiner Gemeinde. Er lobt ihre Arbeit, ihre Geduld und dass sie falsche Apostel geprüft und als Lügner entlarvt hat. Genau das tat die Gemeinde der Apostelzeit.

Aber dann kommt sein Tadel: Sie hat ihre erste Liebe verlassen. Die zweite und dritte Generation der Christen hält die richtige Lehre fest, aber die Begeisterung der ersten Tage lässt nach. Jesus hatte gesagt, dass die Liebe in vielen erkalten wird (Mt 24,12). Darum ruft er: Denk daran, woher du gefallen bist, kehr um und tu die ersten Werke. Sonst nimmt er den Leuchter weg.

Die Verheissung führt ganz an den Anfang der Bibel zurück: Wer überwindet, darf vom Baum des Lebens essen, der im Paradies Gottes steht. Was Adam und Eva verloren haben (1. Mose 3,22–24), gibt Jesus zurück (Offb 22,2).

Für dich

Wann hast du Jesus zum ersten Mal richtig lieb gewonnen? Was hast du damals getan, was du heute nicht mehr tust?

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