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Der Weg › Teil 3 › Unterwegs nach Jerusalem

Schritt 18 von 32 · Unterwegs nach Jerusalem

Der reiche Mann und Lazarus

Lukas 16,19–31

Ganze Bibel: Schritt 547 von 792

Hintergrund

Gleich danach erzählt Jesus eine Geschichte, die ebenfalls von Geld und Ewigkeit handelt. Sie richtet sich besonders an die geldgierigen Pharisäer.

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Lies jetzt: Lukas 16,19–31

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2 Erklärung

Vor seiner Tür

Ein reicher Mann kleidet sich „in Purpur und kostbare Leinwand“, die teuersten Stoffe der Zeit, und feiert jeden Tag. Vor seiner Tür liegt ein Armer namens Lazarus, voller Geschwüre. Er hätte gern von den Resten gegessen. Nur die Strassenhunde kümmern sich um ihn.

Der Reiche tat Lazarus nichts Böses. Er sah ihn einfach nicht. Seine Sünde war, dass er an der Not vor seiner Tür vorbeiging. Dann sterben beide, und alles kehrt sich um.

Ellen G. White

God had made the rich man a steward of His means, and it was his duty to attend to just such cases as that of the beggar.
Christ’s Object Lessons, S. 261

Zusammenfassung: Gott hatte den Reichen zum Verwalter seiner Güter gemacht, und es wäre seine Pflicht gewesen, sich gerade um Menschen wie diesen Bettler zu kümmern.

Ein Gleichnis, kein Lageplan

Wer das liest, fragt sich vielleicht, ob Jesus hier beschreibt, wie es nach dem Tod genau aussieht. Doch an vielen anderen Stellen sagt die Bibel, dass die Toten schlafen und erst bei der Auferstehung geweckt werden (Joh 5,28–29, 1. Thess 4,16). „denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts“.

Viele verstehen diese Geschichte darum als Gleichnis. Jesus nahm eine Vorstellung, die seine Zuhörer gut kannten, um ihnen eine wichtige Wahrheit zu zeigen. Niemand meint ja, dass man im Himmel mit Abraham über eine Schlucht hinweg mit den Verlorenen reden kann. Die Botschaft ist: Wie wir in diesem Leben entscheiden, bestimmt unsere Ewigkeit. Nach dem Tod gibt es keine zweite Chance.

Ellen G. White

In the parable of the rich man and Lazarus, Christ shows that in this life men decide their eternal destiny.
Christ’s Object Lessons, S. 260

Zusammenfassung: Im Gleichnis vom reichen Mann und Lazarus zeigt Christus, dass die Menschen in diesem Leben über ihr ewiges Schicksal entscheiden.

Ellen G. White

In this parable Christ was meeting the people on their own ground.
Christ’s Object Lessons, S. 263

Zusammenfassung: In diesem Gleichnis knüpfte Christus an das an, was die Leute selbst glaubten.

Ellen G. White

The doctrine of a conscious state of existence between death and the resurrection was held by many of those who were listening to Christ’s words.
Christ’s Object Lessons, S. 263

Zusammenfassung: Viele seiner Zuhörer glaubten, dass der Mensch zwischen Tod und Auferstehung bei Bewusstsein weiterlebt.

Mose und die Propheten

Der Reiche bittet: Schick Lazarus zu meinen fünf Brüdern, damit sie gewarnt werden. Abraham antwortet: „Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören!“ Und: „Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten auferstände.“

Kurz darauf weckte Jesus tatsächlich einen Mann namens Lazarus von den Toten auf. Und die Führer glaubten trotzdem nicht. Sie wollten sogar diesen Lazarus töten (Joh 12,10).

Für dich

Wer liegt «vor deiner Tür», den du leicht übersiehst? Gottes Wort genügt, um den Weg zu kennen. Höre darauf, solange es heute heisst.

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