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Der Weg › Teil 3 › Unterwegs nach Jerusalem

Schritt 19 von 32 · Unterwegs nach Jerusalem

Lazarus, komm heraus!

Johannes 11,1–44

Ganze Bibel: Schritt 548 von 792

Hintergrund

In , einem Dorf am Ölberg, keine drei Kilometer von Jerusalem, lebten Marta, Maria und ihr Bruder Lazarus. Bei ihnen fand Jesus oft Ruhe. „Jesus aber liebte Martha und ihre Schwester und Lazarus.“

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Lies jetzt: Johannes 11,1–44

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2 Erklärung

Er blieb noch zwei Tage

Die Schwestern schicken Jesus eine Nachricht: „Herr, siehe, den du lieb hast, der ist krank!“ Doch als Jesus es hörte, „blieb er noch zwei Tage an dem Orte, wo er war.“ Das ist schwer zu verstehen. Gerade weil er sie liebte, wartete er. Er wollte etwas Grösseres tun als eine Heilung.

Manchmal scheint Gott zu spät zu kommen. Aber er kommt nie zu spät für das, was er vorhat.

Ellen G. White

They thought that He would immediately respond to their message, and be with them as soon as He could reach Bethany.
The Desire of Ages, S. 526

Zusammenfassung: Sie dachten, er würde sofort auf ihre Nachricht antworten und so schnell wie möglich nach Bethanien kommen.

Unser Freund ist entschlafen

Jesus sagt: „Unser Freund Lazarus ist entschlafen; aber ich gehe hin, um ihn aus dem Schlafe zu erwecken.“ Die Jünger verstehen ihn falsch. Da sagt er deutlich: „Lazarus ist gestorben“.

Jesus nennt den Tod einen Schlaf. Lazarus war nicht im Himmel, sonst hätte Jesus ihn kaum in diese Welt zurückgeholt. Und Lazarus erzählte später nichts von einem Leben nach dem Tod. Er hatte geschlafen, bis Jesus ihn rief. So wird es am letzten Tag mit allen sein, die in ihm entschlafen sind.

Ich bin die Auferstehung

Als Jesus ankommt, liegt Lazarus schon vier Tage im Grab. Marta läuft ihm entgegen: „Herr, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!“ Jesus sagt: Dein Bruder wird auferstehen. Marta antwortet, was sie gelernt hat: „Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tage.“

Da sagt Jesus einen der grössten Sätze der Bibel: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“. Die Auferstehung ist nicht nur ein Ereignis in ferner Zukunft. Sie ist eine Person, und diese Person steht vor Marta. „Glaubst du das?“

Jesus weinte

Maria fällt Jesus weinend zu Füssen. Alle weinen. Und dann steht da der kürzeste Vers der Bibel: „Jesus weinte.“

Jesus wusste, dass er Lazarus in wenigen Minuten auferwecken würde. Und trotzdem weinte er. Er weinte mit den Weinenden. Er weinte über das Leid, das der Tod in die Welt gebracht hat. Gott ist nicht gleichgültig gegenüber unserem Schmerz.

Ellen G. White

The woes of the sinful race were heavy upon His soul, and the fountain of His tears was broken up as He longed to relieve all their distress.
The Desire of Ages, S. 534

Zusammenfassung: Das Leid der sündigen Menschheit lastete schwer auf seiner Seele, und seine Tränen brachen hervor, weil er sich danach sehnte, all ihre Not zu lindern.

Komm heraus!

Am Grab, einer Felshöhle mit einem Stein davor, sagt Jesus: „Hebet den Stein weg!“ Marta wendet ein: Er riecht schon. Vier Tage, da glaubte man, sei auch die letzte Hoffnung vorbei. Doch der Stein wird weggerollt.

Jesus betet laut, damit alle wissen, dass der Vater ihn gesandt hat. Dann ruft er: „Lazarus, komm heraus!“ Und der Tote kommt heraus, noch in Grabtücher gewickelt. „Bindet ihn los und laßt ihn gehen!“

Ellen G. White

It was for Lazarus that the greatest of Christ’s miracles was performed.
The Desire of Ages, S. 524

Zusammenfassung: Für Lazarus tat Christus das grösste seiner Wunder.

Für dich

Jesus weint mit dir, wenn du trauerst. Und er hat das letzte Wort über den Tod. Er fragt auch dich: «Ich bin die Auferstehung und das Leben. Glaubst du das?»

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BibeltextSchlachter 1951
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