2 Erklärung
Ein unehrlicher Mann
Der Verwalter überlegt: Graben kann ich nicht, betteln schäme ich mich. Er ruft die Schuldner seines Herrn und lässt sie ihre Schuldscheine fälschen: fünfzig statt hundert Mass Öl, achtzig statt hundert Mass Weizen. So macht er sich Freunde, die ihn später aufnehmen werden.
„Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, daß er klug gehandelt habe.“ Jesus lobt nicht den Betrug. Er lobt, dass der Mann an seine Zukunft gedacht hat. „Denn die Kinder dieser Welt sind ihrem Geschlecht gegenüber klüger als die Kinder des Lichts.“
Ellen G. White
Christ did not commend the unjust steward, but He made use of a well-known occurrence to illustrate the lesson He desired to teach.Zusammenfassung: Christus lobte den unehrlichen Verwalter nicht, sondern benutzte einen bekannten Vorfall, um seine Lehre deutlich zu machen.
Treu im Kleinsten
Alles, was wir besitzen, ist uns von Gott nur anvertraut. Wir sind Verwalter, nicht Eigentümer. Wer klug ist, setzt sein Geld so ein, dass es für die Ewigkeit Frucht bringt: indem er Menschen hilft und Gottes Werk unterstützt.
„Wer im Kleinsten treu ist, der ist auch im Großen treu“. Wie wir mit Geld umgehen, zeigt, wie wir mit grösseren Dingen umgehen würden. „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!“ Die Pharisäer, „die waren geldgierig“, verspotteten ihn dafür.
Für dich
Alles, was du hast, ist dir anvertraut. Wie könntest du heute mit deinem Geld oder deiner Zeit etwas tun, das in der Ewigkeit zählt?