2 Erklärung
Ein Feigenbaum ohne Frucht
Auf dem Weg in die Stadt sieht Jesus einen Feigenbaum voller Blätter. Bei Feigenbäumen erscheinen die ersten kleinen Früchte vor oder mit den Blättern. Ein Baum voller Blätter versprach also Früchte. Doch Jesus „fand nichts daran als nur Blätter“.
Jesus spricht ein Urteil über den Baum, und er verdorrt. Es war ein Gleichnis, das er nicht erzählte, sondern vorführte. Der Baum stand für das Volk und seine Führer: prächtig anzusehen, mit Tempel, Opfern und Gebeten, aber ohne die Frucht, die Gott suchte: Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit.
Ellen G. White
The cursing of the fig tree was an acted parable.Zusammenfassung: Die Verfluchung des Feigenbaums war ein vorgelebtes Gleichnis.
Ellen G. White
Like the barren tree, they spread their pretentious branches aloft, luxuriant in appearance, and beautiful to the eye, but they yielded “nothing but leaves.”Zusammenfassung: Wie der unfruchtbare Baum streckten sie ihre prächtigen Zweige aus, üppig und schön anzusehen, doch sie trugen nichts als Blätter.
Zwei Söhne
Die Führer fragen: „In welcher Vollmacht tust du das“? Jesus stellt eine Gegenfrage über Johannes den Täufer, und sie wagen nicht zu antworten. Dann erzählt er von zwei Söhnen. Der erste sagt: „Ich will nicht! Hernach aber reute es ihn, und er ging.“ Der zweite sagt: „Ja, Herr! und ging nicht.“
Die Zöllner und Dirnen hatten zuerst Nein zu Gott gesagt, dann aber umgekehrt. Die frommen Führer sagten Ja, Ja, aber taten nicht, was Gott wollte. „die Zöllner und die Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr!“
Ellen G. White
In the son who said, “I go, sir,” and went not, the character of the Pharisees was revealed.Zusammenfassung: Im Sohn, der sagte: Ja, Herr, und nicht ging, zeigte sich das Wesen der Pharisäer.
Die bösen Weingärtner
Dann ein drittes Bild: Ein Hausherr pflanzt einen , baut einen Zaun, eine Kelter und einen Wachtturm und verpachtet ihn. Jesaja hatte Israel schon einmal mit einem Weinberg verglichen (Jes 5,1–7). Der Herr schickt Knechte, um seinen Anteil zu holen, doch die Pächter schlagen und töten sie. So erging es den Propheten.
Zuletzt schickt der Herr seinen Sohn. „Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbgut behalten!“ Jesus erzählt hier seine eigene Geschichte, wenige Tage vor seinem Tod. Und die Führer merken, „daß er von ihnen redete“.
Doch der verworfene Stein wird zum Eckstein: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Der, den sie töten, wird zum Fundament von Gottes neuem Bau.
Für dich
Gott sucht in deinem Leben nicht Blätter, sondern Frucht. Nicht schöne Worte, sondern ein Herz, das wirklich tut, was er sagt.