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Der Weg › Teil 4 › Die letzten Briefe

Schritt 7 von 27 · Die letzten Briefe

Ich weiss, wem ich vertraue

2. Timotheus 1,1–2,26

Ganze Bibel: Schritt 732 von 792

Hintergrund

Dies ist der letzte Brief des Paulus. Die Lage hat sich verändert. Rom brannte im Jahr 64, und Kaiser Nero gab den Christen die Schuld. Eine grausame Verfolgung begann. Paulus wurde wieder verhaftet und sitzt nun in einem dunklen Kerker in Rom. Er weiss, dass er bald sterben wird. Er möchte Timotheus noch einmal sehen.

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Lies jetzt: 2. Timotheus 1,1–2,26

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2 Erklärung

Kein Geist der Furcht

Paulus erinnert Timotheus an den Glauben „deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike“. Und er ermutigt ihn: „denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.“

Jesus hat „dem Tode die Macht genommen, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht“. Darum kann Paulus im Kerker sagen: „Denn ich weiß, wem ich mein Vertrauen geschenkt habe“.

Ellen G. White

Upon his arrival at Rome, Paul was placed in a gloomy dungeon, there to remain until his course should be finished.
The Acts of the Apostles, S. 490

Zusammenfassung: Bei seiner Ankunft in Rom wurde Paulus in einen düsteren Kerker gebracht, wo er bleiben sollte, bis sein Lauf vollendet war.

Treue Freunde

Viele haben Paulus verlassen. Doch einer kam: Onesiphorus, der „sich meiner Ketten nicht geschämt hat“ und ihn in Rom suchte, bis er ihn fand.

Ellen G. White

In this trying time Paul’s heart was cheered by frequent visits from Onesiphorus.
The Acts of the Apostles, S. 490

Zusammenfassung: In dieser schweren Zeit wurde das Herz des Paulus durch die häufigen Besuche des Onesiphorus erfreut.

Das Wort ist nicht gebunden

Paulus vergleicht den Dienst für Gott mit einem Soldaten, einem Sportler und einem Bauern. Er selbst leidet „sogar Ketten wie ein Übeltäter; aber das Wort Gottes ist nicht gekettet.“

„sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“

Und eine Aufgabe für jeden, der Gottes Wort weitergibt: „Gib dir Mühe, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit richtig behandelt.“

Für dich

Gott hat dir keinen Geist der Angst gegeben, sondern der Kraft und der Liebe. Selbst wenn du untreu bist, bleibt er treu.

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BibeltextSchlachter 1951
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