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Der Weg › Teil 3 › Abendmahl, Gethsemane und Kreuz

Schritt 6 von 23 · Abendmahl, Gethsemane und Kreuz

Ich bin der Weg

Johannes 13,31–14,31

Ganze Bibel: Schritt 585 von 792

Hintergrund

Judas ist gegangen. Jetzt ist Jesus allein mit den elf Jüngern, die ihn lieben. In den nächsten Kapiteln bei Johannes spricht er so offen und zärtlich mit ihnen wie nie zuvor. Man nennt diese Worte die Abschiedsreden.

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Lies jetzt: Johannes 13,31–14,31

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2 Erklärung

Ein neues Gebot

„Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet.“ Den Nächsten lieben stand schon im Gesetz Mose. Neu ist der Massstab: «wie ich euch geliebt habe». So, wie er ihnen gerade die Füsse gewaschen hatte, und wie er am nächsten Tag für sie sterben würde.

„Daran wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Viele Wohnungen

Die Jünger sind traurig und verängstigt. Jesus tröstet sie: „Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich!“ „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.“

Und dann ein Versprechen: „so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß auch ihr seid, wo ich bin“. Die Jünger kommen nicht beim Tod in den Himmel, sondern wenn Jesus wiederkommt und sie holt.

Ellen G. White

While He was building mansions for them, they were to build characters after the divine similitude.
The Desire of Ages, S. 663

Zusammenfassung: Während er ihnen Wohnungen baute, sollten sie einen Charakter nach dem Bild Gottes bauen.

Der Weg, die Wahrheit und das Leben

Thomas fragt: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg wissen?“ Jesus antwortet: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!“ Der Weg zu Gott ist keine Lehre und keine Regel, sondern eine Person.

Philippus bittet: Zeige uns den Vater! Jesus antwortet: „Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen!“ Alles, was die Jünger in drei Jahren an Jesus gesehen hatten, seine Güte, seine Geduld, seine Liebe zu Sündern, das ist der Vater.

Ellen G. White

There are not many ways to heaven.
The Desire of Ages, S. 663

Zusammenfassung: Es gibt nicht viele Wege zum Himmel.

Ein anderer Beistand

„Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!“ Gehorsam ist die Antwort der Liebe. Und Jesus lässt die Jünger nicht allein: „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit“. „Ich lasse euch nicht als Waisen zurück“.

Der Heilige Geist ist «ein anderer Beistand», einer wie Jesus selbst. Er wird sie „alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“. Dass die Jünger später die Evangelien schreiben konnten, verdanken sie diesem Versprechen.

Meinen Frieden gebe ich euch

„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch“. Der Friede der Welt hängt davon ab, dass alles gut läuft. Der Friede Jesu bleibt auch im Sturm.

Jesus sagt auch: „es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts“. Satan fand bei Jesus keine einzige Sünde, an der er hätte ansetzen können.

Für dich

Hast du Angst vor der Zukunft? Jesus sagt: «Euer Herz erschrecke nicht.» Er bereitet dir einen Platz und kommt wieder, um dich zu holen.

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BibeltextSchlachter 1951
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