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Der Weg › Teil 3 › Abendmahl, Gethsemane und Kreuz

Schritt 7 von 23 · Abendmahl, Gethsemane und Kreuz

Der wahre Weinstock

Johannes 15,1–27

Ganze Bibel: Schritt 586 von 790

Hintergrund

Jesus und die Jünger haben das Obergemach verlassen und gehen durch die nächtliche Stadt in Richtung Ölberg. Vielleicht kamen sie am Tempel vorbei, an dessen Tor ein riesiger goldener Weinstock hing, das Wahrzeichen Israels. Oder sie gingen an Weinbergen vorbei, im Licht des Passah-Vollmondes.

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Lies jetzt: Johannes 15,1–27

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2 Erklärung

Ich bin der Weinstock

„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.“ Im Alten Testament wurde Israel oft mit einem Weinstock verglichen, den Gott gepflanzt hatte (Ps 80,9). Doch Israel hatte keine gute Frucht gebracht. Jesus ist der wahre Weinstock.

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ Eine Rebe muss sich nicht anstrengen, um Trauben zu tragen. Sie muss nur am Stock bleiben, dann fliesst der Saft hinein.

Ellen G. White

Instead of choosing the graceful palm, the lofty cedar, or the strong oak, Jesus takes the vine with its clinging tendrils to represent Himself.
The Desire of Ages, S. 674

Zusammenfassung: Statt der anmutigen Palme, der hohen Zeder oder der starken Eiche wählt Jesus den Weinstock mit seinen sich festhaltenden Ranken als Bild für sich selbst.

Der Weingärtner schneidet

Jede Rebe, die Frucht bringt, „reinigt er, damit es mehr Frucht bringe“. Ein Winzer schneidet im Winter die Reben stark zurück. Es sieht grausam aus, aber nur so tragen sie im Sommer gute Trauben. Manchmal schneidet Gott in unserem Leben etwas weg, damit wir mehr Frucht bringen.

Ich nenne euch Freunde

„Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.“ Am nächsten Tag würde Jesus genau das tun. Und er sagt: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte“, sondern Freunde. Ein Knecht gehorcht, ohne zu verstehen. Ein Freund weiss, was den anderen bewegt.

„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“. Nicht unsere Entscheidung kam zuerst, sondern seine Liebe.

Wenn euch die Welt hasst

Jesus bereitet die Jünger auf Ablehnung vor: „Wenn euch die Welt haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat.“ Wer zu Jesus gehört, ist nicht mehr „von der Welt“. Aber der Heilige Geist wird mit ihnen sein und von Jesus zeugen, und sie selbst werden Zeugen sein.

Für dich

Du musst Frucht nicht aus dir herauspressen. Bleib nahe bei Jesus, im Gebet und in seinem Wort. Dann wächst die Frucht von selbst.

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BibeltextSchlachter 1951
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