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Der Weg › Teil 1 › König David

Schritt 11 von 23 · König David

Mein Sohn Absalom!

2. Samuel 17–18

Ganze Bibel: Schritt 216 von 790

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Lies jetzt: 2. Samuel 17–18

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2 Erklärung

Gott vereitelt den klugen Rat

Ahitofel rät Absalom, David sofort in der Nacht anzugreifen. Das wäre Davids Ende gewesen. Husai rät, zuerst ein riesiges Heer zu sammeln. „Aber der HERR fügte es so, daß der gute Rat Ahitophels vereitelt wurde“. David gewinnt Zeit und kommt über den Jordan.

Ahitofel sieht, dass alles verloren ist, und nimmt sich das Leben (2. Samuel 17,23). Das war das Ende der Weisheit eines Mannes, der trotz grosser Gaben Gott nicht zu seinem Ratgeber machte.

In dieser dunklen Nacht schrieb David wohl Psalm 3. In der Stunde seiner dunkelsten Prüfung war Davids Herz fest auf Gott gerichtet (Ps 3,6).

Ellen G. White

Such was the result of the wisdom of one, who, with all his high endowments, did not make God his counselor.
Patriarchs and Prophets, S. 741

Zusammenfassung: So endete die Weisheit eines Menschen, der mit all seinen hohen Gaben Gott nicht zu seinem Ratgeber machte.

Ellen G. White

In the hour of his darkest trial David’s heart was stayed upon God
Patriarchs and Prophets, S. 741

Zusammenfassung: In der Stunde seiner dunkelsten Prüfung war Davids Herz fest auf Gott gegründet.

Verfahrt gelinde mit dem Jungen

Vor der Schlacht bittet David seine Heerführer: „Verfahret mir gelinde mit dem Jüngling Absalom!“ Ellen G. White schreibt: Das Herz des Vaters war voller Liebe und Mitleid mit seinem rebellischen Sohn.

Absalom flieht auf einem Maultier und bleibt mit dem Kopf in einer Eiche hängen. Joab tötet ihn gegen Davids Befehl (2. Samuel 18,14). Man wirft ihn in eine Grube unter einen Steinhaufen. Absalom hatte sich zu Lebzeiten selbst ein Denkmal gebaut (2. Samuel 18,18). Jetzt bleibt ihm nur ein Steinhaufen im Wald.

Ellen G. White

The father’s heart was filled with love and pity for his rebellious son.
Patriarchs and Prophets, S. 743

Zusammenfassung: Das Herz des Vaters war erfüllt von Liebe und Mitleid für seinen rebellischen Sohn.

Ach, dass ich statt deiner gestorben wäre

Als David die Nachricht hört, geht er weinend hinauf: „Mein Sohn Absalom, mein Sohn, mein Sohn Absalom! Ach, daß ich doch statt deiner gestorben wäre! O Absalom, mein Sohn, mein Sohn!“

David konnte nicht für seinen Sohn sterben. Aber in diesem Schrei hört man etwas vom Herzen Gottes. Gott, der Vater, hat nicht nur gewünscht, für seine rebellischen Kinder zu sterben. In Jesus hat er es getan (Röm 5,8).

Wissenswert: Absaloms Säule

Absalom hatte zu Lebzeiten „eine Säule genommen und für sich im Königstale aufgerichtet“, weil er keinen Sohn hatte, der seinen Namen weitertragen konnte. Er wollte unbedingt berühmt bleiben.

Im Kidrontal bei Jerusalem steht heute ein eindrucksvolles Grabmal mit einem spitzen Dach, das man «Absaloms Grab» nennt. Es wurde aber erst viel später gebaut, etwa zur Zeit Jesu, und hat mit Absalom nichts zu tun. Von Absaloms echter Säule ist nichts erhalten. Statt eines Denkmals blieb von ihm ein Steinhaufen über einer Grube im Wald (2. Sam 18,17).

Für dich

Gottes Liebe zu dir ist grösser als die Liebe Davids zu Absalom. Was bedeutet es dir, dass Jesus an deiner Stelle gestorben ist?

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BibeltextSchlachter 1951
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