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Der Weg › Teil 2 › Joel und Jona

Schritt 4 von 5 · Joel und Jona

Jona flieht

Jona 1–2

Ganze Bibel: Schritt 302 von 790

Hintergrund

Jona lebte zur Zeit von König Jerobeam II. im Nordreich (2. Könige 14,25). war die Hauptstadt Assyriens, des brutalsten Weltreichs jener Zeit, das später Israel zerstören sollte. Ellen G. White schreibt: Ninive war voller Bosheit, aber nicht ganz dem Bösen verfallen. Gott sah dort viele, die sich nach etwas Besserem sehnten.

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Lies jetzt: Jona 1–2

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2 Erklärung

In die andere Richtung

Gott sagt: „Mache dich auf, gehe nach Ninive, in die große Stadt“. Ninive liegt im Osten. Jona steigt in Japho auf ein Schiff nach Tarsis, ganz im Westen, „hinweg von dem Angesicht des HERRN“.

Hätte der Prophet ohne Fragen gehorcht, wären ihm viele bittere Erfahrungen erspart geblieben. Aber auch in Jonas Verzweiflung verliess Gott ihn nicht.

Ellen G. White

Yet Nineveh, wicked though it had become, was not wholly given over to evil.
Prophets and Kings, S. 265

Zusammenfassung: Doch Ninive, so böse es geworden war, war nicht ganz dem Bösen verfallen.

Ellen G. White

Had the prophet obeyed unquestioningly, he would have been spared many bitter experiences, and would have been blessed abundantly.
Prophets and Kings, S. 266

Zusammenfassung: Hätte der Prophet ohne Fragen gehorcht, wären ihm viele bittere Erfahrungen erspart geblieben, und er wäre reich gesegnet worden.

Ellen G. White

Yet in the hour of Jonah’s despair the Lord did not desert him.
Prophets and Kings, S. 266

Zusammenfassung: Doch in der Stunde von Jonas Verzweiflung verliess der Herr ihn nicht.

Die Heiden beten, der Prophet schläft

Ein Sturm kommt. Die Seeleute schreien jeder zu seinem Gott. Jona schläft. Das Los trifft ihn. Er sagt: „Ich bin ein Hebräer und fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, welcher das Meer und das Trockene gemacht hat.“ Er flieht vor dem Gott, der das Meer gemacht hat, ausgerechnet über das Meer.

Jona sagt: „Nehmt mich und werft mich ins Meer“. Die Seeleute versuchen zuerst alles, um ihn zu retten. Dann werfen sie ihn hinein, und das Meer wird still. Die heidnischen Seeleute fürchten nun den HERRN und opfern ihm. Selbst Jonas Ungehorsam benutzt Gott, um Menschen zu sich zu ziehen.

Im Bauch des Fisches

„Und der HERR bestellte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen; und Jona war im Bauche des Fisches drei Tage und drei Nächte lang.“

Dort betet Jona: „Als mir angst war, rief ich zu dem HERRN, und er erhörte mich“. Sein Gebet endet mit: „das Heil kommt vom HERRN!“

Jesus selbst hat diese Geschichte ernst genommen und auf sich bezogen: „Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauche des Riesenfisches war, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte im Schoße der Erde sein.“

Wissenswert: Ein Wal?

Die Bibel sagt nicht «Wal», sondern „einen großen Fisch“. Welches Tier es war, wird nicht gesagt. Es gibt Meerestiere, etwa Pottwale oder Walhaie, die gross genug wären, einen Menschen zu verschlucken. Berichte aus späterer Zeit über Menschen, die so etwas überlebt hätten, sind allerdings nicht sicher belegt.

Die Bibel erzählt es als Wunder: „der HERR bestellte“ den Fisch. Es geht nicht darum, ob so etwas natürlich möglich ist, sondern darum, dass Gott seinen fliehenden Propheten rettet.

Für dich

Jona lief vor Gott weg, aber Gott lief ihm nach. Gibt es einen Auftrag, vor dem du gerade davonläufst?

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