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Der Weg › Teil 2 › Jeremia und der Fall Jerusalems

Schritt 4 von 23 · Jeremia und der Fall Jerusalems

Der Tempel des HERRN!

Jeremia 7–10

Ganze Bibel: Schritt 359 von 790

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2 Erklärung

Die Tempelrede

Jeremia stellt sich ins Tor des Tempels und ruft: „Verlaßt euch nicht auf trügerische Worte wie diese: «Der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN ist dies!»“

Die Leute stehlen, morden, brechen die Ehe und laufen anderen Göttern nach, und dann kommen sie in den Tempel und sagen: „«Wir sind geborgen!»“ Gott fragt: „Ist denn dieses Haus, das nach meinem Namen genannt ist, in euren Augen zu einer Räuberhöhle geworden?“ Jesus zitiert genau diesen Vers bei der Tempelreinigung (Mt 21,13).

Riten und Zeremonien konnten die Sünde nicht sühnen. Nur eine Erneuerung des Herzens und des Lebens konnte sie retten. Hier zeigt sich deutlich, wie ungern Gott straft.

Ellen G. White

Rites and ceremonies could not atone for sin.
Prophets and Kings, S. 414

Zusammenfassung: Riten und Zeremonien konnten die Sünde nicht sühnen.

Ellen G. White

The unwillingness of the Lord to chastise is here vividly shown.
Prophets and Kings, S. 413

Zusammenfassung: Hier wird anschaulich gezeigt, wie ungern der Herr züchtigt.

Der Storch kennt seine Zeit

„Selbst der Storch am Himmel weiß seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihrer Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt die Rechtsordnung des HERRN nicht!“

Über Israel ziehen jedes Jahr Hunderte Millionen Zugvögel zwischen Europa und Afrika hindurch, darunter grosse Scharen von Störchen. Jeremia hat sie gesehen. Die Vögel kennen ihren Weg, Gottes Volk hat seinen vergessen.

Ist kein Balsam in Gilead?

„«Die Ernte ist vorüber, der Sommer ist zu Ende, und wir sind nicht gerettet!»“ Jeremia ist erschüttert: „Ist denn kein Balsam in Gilead? Ist kein Arzt da?“

Darum wird er «der weinende Prophet» genannt: „O daß mein Haupt zu Wasser würde und mein Auge zum Tränenquell, so würde ich Tag und Nacht die Erschlagenen der Tochter meines Volkes beweinen!“

Wessen man sich rühmen soll

„Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums“; „sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, daß er Einsicht habe und mich erkenne“.

Kapitel 10 zeigt die Götzen als Vogelscheuchen im Gurkenfeld (Jer 10,5). Dagegen: „Aber der HERR ist Gott in Wahrheit; er ist ein lebendiger Gott und ein ewiger König.“ Und Jeremia betet demütig: „daß des Menschen Weg nicht in seiner Macht steht“.

Für dich

Worauf bist du stolz? Jeremia sagt: Rühme dich, dass du Gott kennst. Was bedeutet es dir, Gott zu kennen?

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BibeltextSchlachter 1951
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