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Der Weg › Teil 2 › Jeremia und der Fall Jerusalems

Schritt 5 von 23 · Jeremia und der Fall Jerusalems

Ein verdorbener Gürtel

Jeremia 11–13

Ganze Bibel: Schritt 360 von 792

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2 Erklärung

Wie ein Lamm

Sogar die Männer aus Jeremias Heimatdorf Anatot planen, ihn zu töten. Er wusste es nicht: „Ich aber war wie ein zahmes Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“. Ein Bild, das an Jesus erinnert (Jes 53,7).

Jeremia fragt Gott offen: „Warum ist der Weg der Gottlosen so glücklich“? Gottes Antwort ist überraschend: „Wenn du mit Fußgängern gelaufen bist und sie dich müde gemacht haben, wie willst du dann mit Rossen um die Wette laufen?“ Es wird noch schwerer kommen. Gott bereitet ihn darauf vor.

Der Gürtel am Euphrat

Gott lässt Jeremia einen leinenen Gürtel tragen und dann in einem Felsspalt verstecken. Als er ihn wieder holt, ist er verrottet. Gott erklärt: „Denn gleichwie ein Gürtel sich an die Lenden eines Mannes anschließt, also habe ich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda mir angeschlossen“. Aber das Volk wollte nicht hören.

Jeremia ist der Prophet der «Zeichenhandlungen»: Gürtel, Krug, Joch, Ackerkauf. Gott liess ihn Botschaften spielen, damit die Leute sie nicht vergessen.

Kann ein Leopard seine Flecken ändern?

„Kann wohl ein Mohr seine Haut verwandeln, oder ein Leopard seine Flecken? Könnt ihr auch Gutes tun, die ihr gewohnt seid, Böses zu tun?“

Aus eigener Kraft kann kein Mensch sein Herz ändern. Aber Jeremia wird später verkünden, dass Gott selbst ein neues Herz schenkt (Jer 31,33). Was wir nicht können, kann Gott.

Für dich

Gott will, dass wir so eng zu ihm gehören wie ein Gürtel. Was trennt dich vielleicht gerade von ihm?

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BibeltextSchlachter 1951
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