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Der Weg › Teil 2 › Jeremia und der Fall Jerusalems

Schritt 3 von 23 · Jeremia und der Fall Jerusalems

Fragt nach den alten Wegen

Jeremia 4–6

Ganze Bibel: Schritt 358 von 792

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2 Erklärung

Ein Herz, das umgepflügt wird

„Pflüget einen Neubruch und säet nicht unter die Dornen!“ „Beschneidet euch dem HERRN und beseitigt die Vorhaut eurer Herzen“. Nicht das äussere Zeichen zählt, sondern ein Herz, das Gott gehört (Röm 2,29).

Dann sieht Jeremia einen Feind aus dem Norden kommen, und er leidet mit: Sein Herz pocht, er kann nicht schweigen (Jer 4,19).

Ein einziger Gerechter

Gott sagt: Durchsucht Jerusalem, „ob ihr einen Mann findet, ob einer da sei, der Recht übt und sich der Wahrhaftigkeit befleißigt; so will ich ihr vergeben!“ Wie bei Abraham und Sodom (1. Mose 18,32) würde Gott schon wegen eines Einzigen verschonen.

Friede, Friede

Die falschen Propheten beruhigen das Volk: „Und sie heilen den Schaden der Tochter meines Volkes leichthin, indem sie sprechen: «Friede, Friede!» wo doch kein Friede ist.“ Eine Wunde, die man nur zudeckt, heilt nicht.

Gottes Rat: „Tretet hin an die Wege und schauet und fraget nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“ Doch das Volk antwortet: „«Wir wollen ihn nicht gehen!»“ Jesus nimmt dieses Wort auf: Kommt zu mir, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen (Mt 11,29).

Für dich

„Fragt nach den alten Wegen, welches der gute Weg sei.“ Welche bewährte Gewohnheit mit Gott möchtest du wieder aufnehmen?

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BibeltextSchlachter 1951
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