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Der Weg › Teil 1 › Hiob: Leid und Vertrauen

Schritt 9 von 17 · Hiob: Leid und Vertrauen

Warum geht es den Gottlosen gut?

Hiob 20–21

Ganze Bibel: Schritt 72 von 789

Hintergrund

Zophar spricht zum letzten Mal. Er wiederholt die Lehre der Freunde: Das Glück der Bösen dauert nur kurz. Hiob widerspricht mit dem, was jeder sehen kann.

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2 Erklärung

So ist der Text aufgebaut

Kapitel 20: Zophar beschreibt, wie der Gottlose alles wieder hergeben muss, was er an sich gerissen hat. Sein Reichtum wird ihm zum Gift.

Kapitel 21: Hiob antwortet mit der Wirklichkeit: Viele Gottlose leben lange, reich und glücklich und sterben in Frieden. Die einfache Rechnung der Freunde geht nicht auf.

Die Wirklichkeit sieht anders aus

Zophar sagt: „der Gottlosen Frohlocken kurz ist“. Die Bösen werden immer bestraft, und zwar schnell.

Hiob widerspricht mit der Wirklichkeit: „Warum leben denn die Gottlosen, werden alt, groß und stark?“ Jeder sieht doch, dass es nicht so einfach ist. Manchen Bösen geht es lange gut, manchen Guten geht es schlecht.

Hiob beschreibt diese Menschen genau: „Sie verbringen in Wohlfahrt ihre Tage und fahren in einem Augenblick ins Totenreich hinab.“ Und das, obwohl sie zu Gott sagen: „Was sollten wir dem Allmächtigen dienen, und was nützt es uns, ihn anzurufen?“

Hiob hat recht. Die einfache Rechnung der Freunde stimmt nicht. Gottes Gerechtigkeit zeigt sich nicht immer sofort, sondern ganz am Ende, im Gericht.

Später quälte dieselbe Frage auch Asaph, einen Sänger Davids: „Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich den Frieden der Gottlosen sah.“ Er fand keine Antwort, „bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte“. In der Nähe Gottes sah er weiter: Nicht der heutige Tag entscheidet, sondern das Ende.

Für dich

Hast du dich auch schon gefragt, warum es manchen ungerechten Menschen so gut geht? Was hilft dir, trotzdem Gott zu vertrauen?

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BibeltextSchlachter 1951
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