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Der Weg › Teil 2 › Hesekiel in Babylon

Schritt 4 von 18 · Hesekiel in Babylon

Friede, wo kein Friede ist

Hesekiel 12–15

Ganze Bibel: Schritt 382 von 790

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2 Erklärung

Mit Gepäck durch die Mauer

Hesekiel packt vor allen Augen Reisegepäck und bricht durch eine Mauer, als würde er fliehen (Hes 12,3–7). So wird König Zedekia fliehen und gefangen werden.

Die Leute spotten: Die Visionen erfüllen sich doch nie. Gott antwortet: „was ich sage, das soll geschehen und nicht weiter verzögert werden“.

Eine übertünchte Wand

Die falschen Propheten sagen «Friede», wo kein Friede ist. Hesekiel vergleicht sie mit Leuten, die eine wacklige Wand mit losem Kalk übertünchen: „Jenes baut eine Wand, und diese übertünchen sie mit losem Kalk!“ Von aussen sieht sie gut aus, aber beim ersten Regen fällt sie.

Noah, Daniel und Hiob

Gott sagt: Selbst wenn „die drei Männer Noah, Daniel und Hiob darin“ wären, könnten sie nur sich selbst retten. Jeder Mensch muss sich selbst für Gott entscheiden.

Interessant: Daniel lebte zur gleichen Zeit in Babylon und war wohl noch ein junger Mann. Schon zu Lebzeiten war er als gerechter Mann bekannt.

Kapitel 15 vergleicht Jerusalem mit einem Rebholz: Ein Weinstock ohne Frucht taugt zu nichts, nicht einmal als Holz für einen Pflock (Hes 15,2–5). Jesus sagt: Ohne mich könnt ihr nichts tun (Joh 15,5–6).

Für dich

Niemand kann für dich glauben, nicht einmal Noah, Daniel oder Hiob. Wie steht es heute um deine eigene Beziehung zu Gott?

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BibeltextSchlachter 1951
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