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Der Weg › Teil 2 › Hesekiel in Babylon

Schritt 5 von 18 · Hesekiel in Babylon

Du sollst leben!

Hesekiel 16–17

Ganze Bibel: Schritt 383 von 792

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2 Erklärung

Ein ausgesetztes Baby

In einem ergreifenden Bild erzählt Gott die Geschichte Jerusalems: Ein neugeborenes Mädchen wurde aufs Feld geworfen, ungewaschen, ungewickelt, verachtet (Hes 16,4–5). „Da ging ich an dir vorüber und sah dich in deinem Blute zappeln und sprach zu dir, als du in deinem Blute dalagst: Du sollst leben!“

Gott zieht das Kind auf, schmückt es, heiratet es. Aber das Mädchen wird untreu und läuft anderen Liebhabern nach. Die Bilder sind hart, weil Untreue gegenüber Gott hart ist.

Die Sünde Sodoms

Gott sagt, Jerusalem sei schlimmer als Sodom geworden. Und er nennt Sodoms Sünde: „Hoffart, Sattheit und sorglose Ruhe ward ihr und ihren Töchtern zuteil; aber dem Armen und Dürftigen reichten sie nie die Hand“.

Ellen G. White zitiert diese Stelle und schreibt: Nichts wünschen sich Menschen mehr als Reichtum und Musse, und doch brachten gerade diese die Sünden hervor, die zur Zerstörung der Städte führten.

Ellen G. White

There is nothing more desired among men than riches and leisure, and yet these gave birth to the sins that brought destruction upon the cities of the plain.
Patriarchs and Prophets, S. 156

Zusammenfassung: Nichts begehren Menschen mehr als Reichtum und Musse, und doch brachten gerade diese die Sünden hervor, die Zerstörung über die Städte der Ebene brachten.

Ein ewiger Bund

Und dann, nach allem: „Aber ich will meines Bundes gedenken, welchen ich mit dir in den Tagen deiner Jugend geschlossen habe, und ich will einen ewigen Bund mit dir aufrichten.“

In Kapitel 17 verspricht Gott: Er nimmt einen zarten Zweig von der Spitze der Zeder und pflanzt ihn auf einem hohen Berg. Er wird ein prächtiger Baum, „daß allerlei Vögel und allerlei Geflügel unter ihm wohnen“. Ein Bild für den Messias und sein Reich, das Jesus im Gleichnis vom Senfkorn aufgreift (Mt 13,31–32).

Für dich

Gott sagte zu dem verlassenen Kind: „Du sollst leben!“ Er sagt das auch zu dir. Wo brauchst du heute dieses Wort?

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BibeltextSchlachter 1951
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