BibelverstehenGebet

Der Weg › Teil 2 › Elia und Elisa

Schritt 12 von 13 · Elia und Elisa

Mehr sind bei uns

2. Könige 6–7

Ganze Bibel: Schritt 297 von 790

1

Lies jetzt: 2. Könige 6–7

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

Zur Erklärung springen ↓

2 Erklärung

Ein geliehenes Beil

Ein Prophetenschüler fällt einen Baum, und die eiserne Klinge fällt ins Wasser. „O weh, mein Herr! Dazu ist es entlehnt!“ Elisa wirft ein Stück Holz hinein, „Da schwamm das Eisen empor.“

Ein kleines Problem, ein kleines Wunder. Gott kümmert sich auch um ein geliehenes Werkzeug eines armen Schülers.

Öffne ihm die Augen

Der König von Syrien schickt ein Heer, um Elisa in Dotan zu fangen. Am Morgen sieht Elisas Diener die Stadt umzingelt: „O weh, mein Herr! was wollen wir nun tun?“

Elisa sagt: „Fürchte dich nicht! Denn derer, die bei uns sind, sind mehr, als derer, die bei ihnen sind!“ Und er betet: „HERR, öffne ihm doch die Augen, daß er sehe!“ „Und siehe, da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen rings um Elisa her.“

Zwischen dem Diener Gottes und den bewaffneten Feinden stand ein Ring von Engeln. Wenn Gottes Volk in die Enge getrieben wird und es keinen Ausweg mehr zu geben scheint, muss der Herr allein ihre Zuversicht sein.

Ellen G. White

Between the servant of God and the hosts of armed foemen was an encircling band of heavenly angels.
Prophets and Kings, S. 257

Zusammenfassung: Zwischen dem Diener Gottes und den Scharen bewaffneter Feinde stand ein Ring himmlischer Engel.

Ellen G. White

When the people of God are brought into strait places, and apparently there is no escape for them, the Lord alone must be their dependence.
Prophets and Kings, S. 257

Zusammenfassung: Wenn Gottes Volk in Bedrängnis gerät und es scheinbar keinen Ausweg gibt, muss der Herr allein ihre Zuversicht sein.

Ein Festmahl für die Feinde

Gott schlägt die Syrer mit Blindheit, und Elisa führt sie nach Samaria. Der König von Israel will sie töten. Elisa sagt: „Setze ihnen Brot und Wasser vor, daß sie essen und trinken und zu ihrem Herrn ziehen!“ Ergebnis: „Von da an kamen die Streifscharen der Syrer nicht mehr in das Land Israel.“

So hat Elisa die Feinde besiegt: mit einem Festessen. Paulus schreibt später genau das (Röm 12,20).

Ein Tag guter Botschaft

Später belagert Ben-Hadad Samaria, und es gibt eine furchtbare Hungersnot. Elisa sagt: Morgen gibt es billiges Mehl. Ein Offizier spottet: „und wenn der HERR Fenster am Himmel machte, wie könnte solches geschehen?“

In der Nacht lässt Gott die Syrer ein Geräusch von Streitwagen hören, und sie fliehen. Vier aussätzige Männer entdecken das leere Lager voll Essen. Zuerst essen sie und verstecken Schätze. Dann sagen sie: „Wir handeln nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft; wenn wir schweigen und warten“, wird uns Strafe treffen.

Wir kennen auch eine gute Botschaft: das Evangelium. Wer es kennt und schweigt, handelt wie die Aussätzigen am Anfang.

Für dich

Bete heute: „HERR, öffne mir die Augen.“ Auch wenn du die Engel nicht siehst: Sie sind da.

Zur Übersicht «Elia und Elisa» (Schritt 12 von 13)

BibeltextSchlachter 1951
Ganzes Kapitel lesen