2 Erklärung
Eine Zeit der Not
Wann das Böse seinen Höhepunkt erreicht, bestimmt allein Gott der Vater (Mt 24,36). Dann «erhebt» sich Michael, Christus, um sein Volk zu retten. Es kommt eine schwere Zeit, aber Gottes Volk wird gerettet: jeder, dessen Name im Buch des Lebens steht (Offb 20,12). Wieder steht da das grosse «Aber» Gottes, wie in Daniel 2,44, 7,26 und 8,25.
Die Auferstehung
„Und viele von denen, die im Erdenstaube schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.“ Das ist eine der klarsten Stellen im Alten Testament über die Auferstehung. Die Toten «schlafen» bis zur Auferstehung. Für sie ist die Zeit zwischen Tod und Auferstehung wie ein Augenblick. Die Bibel spricht hier nicht von Seelen, die zwischendurch im Himmel, in der Hölle oder im Fegefeuer sind.
„Und die Verständigen werden leuchten wie des Himmels Glanz und die, welche vielen zur Gerechtigkeit verholfen haben, wie die Sterne immer und ewiglich.“ Kein Mensch kann den Lauf der Sterne ändern. So sicher ist Gottes Versprechen.
Ein versiegeltes Buch wird geöffnet
Seit 1798 ist das Buch Daniel entsiegelt, das Verständnis der Prophetie hat zugenommen, und viele haben die ernste Botschaft vom nahen Gericht verkündet. Je näher das Ende kommt, desto mehr verdienen die Prophetien Daniels unsere Aufmerksamkeit, weil sie unsere Zeit betreffen.
Ellen G. White
But since 1798 the book of Daniel has been unsealed, knowledge of the prophecies has increased, and many have proclaimed the solemn message of the judgment near.Zusammenfassung: Aber seit 1798 ist das Buch Daniel entsiegelt, das Verständnis der Prophezeiungen hat zugenommen, und viele haben die ernste Botschaft vom nahen Gericht verkündigt.
Ellen G. White
As we near the close of this world’s history, the prophecies recorded by Daniel demand our special attention, as they relate to the very time in which we are living.Zusammenfassung: Je näher wir dem Ende der Weltgeschichte kommen, desto mehr verdienen die Prophezeiungen Daniels unsere besondere Aufmerksamkeit, denn sie betreffen gerade die Zeit, in der wir leben.
1260, 1290 und 1335
Zum Schluss schwört der Mann in Leinen: „Eine Frist, zwei Fristen und eine halbe“, wieder die 1260 Jahre aus Daniel 7. Dazu kommen zwei weitere Zahlen: „Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] beseitigt und der Greuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind 1290 Tage.“ „Wohl dem, der ausharrt und 1335 Tage erreicht!“
Eine verbreitete Auslegung rechnet beide Zahlen ab 508 nach Christus. Damals trat der Frankenkönig Chlodwig zum katholischen Glauben über und wurde zum Schutzherrn der römischen Kirche. 1290 Jahre später ist 1798, das Ende der 1260 Jahre. 1335 Jahre später ist 1843/44, das Ende der 2300 Jahre aus Daniel 8. So bestätigt Daniel 12 das Jahr 1844 ein zweites Mal. Danach nennt die Bibel keine prophetische Zeitangabe mehr (Offb 10,6).
Du darfst nun ruhen
Die letzten Worte an Daniel sind sehr persönlich: „Du aber gehe hin, bis das Ende kommt! Du darfst nun ruhen und sollst dereinst auferstehen zu deinem Erbteil am Ende der Tage.“
Daniel hat die Erfüllung nicht erlebt. Aber Gott verspricht ihm: Du wirst auferstehen und dein Erbe bekommen. Dieses Versprechen gilt jedem, der Gott vertraut und sich auf das Kommen von Jesus freut.
Für dich
Gott sagte zu Daniel: „Du darfst nun ruhen und sollst auferstehen.“ Welche Hoffnung gibt dir dieser Satz für dich und für Menschen, die du verloren hast?