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Der Weg › Teil 3 › Wunder und das Brot des Lebens

Schritt 6 von 26 · Wunder und das Brot des Lebens

Fünf Brote und zwei Fische

Johannes 6,1–21

Ganze Bibel: Schritt 509 von 790

Hintergrund

Johannes erzählt die Speisung der Fünftausend mit eigenen Einzelheiten. Es war kurz vor dem Passahfest, also im Frühling, als das Gras grün war. Viele Pilger auf dem Weg nach Jerusalem kamen vorbei, um Jesus zu sehen.

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Lies jetzt: Johannes 6,1–21

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Woher kaufen wir Brot?

Jesus fragt Philippus: „Woher kaufen wir Brot, daß diese essen können?“ Johannes erklärt: „Das sagte er aber, um ihn auf die Probe zu stellen, denn er selbst wußte wohl, was er tun wollte.“ Philippus rechnet: Zweihundert Denare, der Lohn von fast einem Jahr, würden nicht einmal reichen.

Andreas findet einen Jungen: „Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das unter so viele?“ Gerstenbrot war das Brot der Armen. Und die Fische waren wohl kleine, eingesalzene Fische vom See. Ein einfaches Mittagessen eines Jungen.

Ellen G. White

It was humble fare that had been provided; the fishes and barley loaves were the daily food of the fisher folk about the Sea of Galilee.
The Desire of Ages, S. 367

Zusammenfassung: Es war ein einfaches Mahl. Fische und Gerstenbrote waren die tägliche Nahrung der Fischerfamilien am See Genezareth.

Alle wurden satt

Jesus nimmt die Brote, dankt und lässt austeilen, „soviel sie wollten“. Fünftausend Männer, dazu Frauen und Kinder, vielleicht zehn- oder fünfzehntausend Menschen. Unter den Händen Jesu wird das Brot nicht weniger.

Dann sagt er: „Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts umkomme!“ Der, der Brot aus dem Nichts schaffen kann, verschwendet trotzdem nichts. Zwölf Körbe bleiben übrig, einer für jeden Jünger.

Ellen G. White

In feeding the five thousand, Jesus lifts the veil from the world of nature, and reveals the power that is constantly exercised for our good.
The Desire of Ages, S. 367

Zusammenfassung: Bei der Speisung der Fünftausend hebt Jesus den Schleier von der Natur und zeigt die Kraft, die ständig zu unserem Wohl wirkt.

Ellen G. White

But He who had all the resources of infinite power at His command said, “Gather up the fragments that remain, that nothing be lost.”
The Desire of Ages, S. 368

Zusammenfassung: Doch er, dem alle Mittel unendlicher Macht zur Verfügung standen, sagte: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts verloren geht.

Sie wollten ihn zum König machen

Die Menge ist begeistert: „Das ist wahrhaftig der Prophet, der in die Welt kommen soll!“ Mose hatte einen Propheten wie ihn angekündigt (5. Mose 18,15), und Mose hatte das Volk mit Manna gespeist. Jetzt wollten sie Jesus „mit Gewalt zum Könige“ machen und mit ihm gegen die Römer ziehen.

Jesus aber zieht sich allein auf den Berg zurück. Sein Reich war nicht von dieser Welt. Die Jünger fahren ohne ihn über den See, mitten in einen Sturm. Da kommt Jesus über das Wasser zu ihnen: „Ich bin's, fürchtet euch nicht!“

Wissenswert: Die Brotvermehrungskirche

In Tabgha am Nordwestufer des Sees erinnert eine Kirche an dieses Wunder. Dort fand man einen aus dem fünften Jahrhundert. Vor dem Altar zeigt er einen Korb mit Broten zwischen zwei Fischen. Ob die Speisung genau dort geschah, weiss niemand sicher. Johannes und Lukas deuten eher auf eine Gegend bei Bethsaida am Nordostufer hin. Aber das Mosaik zeigt, wie früh Christen sich an dieses Wunder erinnerten.

Für dich

Ein Junge gab sein ganzes Mittagessen her, und tausende wurden satt. Was du Jesus gibst, mag dir klein vorkommen. In seiner Hand wird es mehr.

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