2 Erklärung
Ein verzweifelter Vater
Der Vater war „ein königlicher Beamter“, wohl am Hof von Herodes Antipas. Ein reicher, einflussreicher Mann. Doch gegen die Krankheit seines Sohnes half ihm all sein Einfluss nichts. Er wanderte den ganzen Weg hinauf nach Kana und bat Jesus, mit ihm zu kommen.
Jesus antwortet zunächst: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht!“ Er wollte, dass der Mann nicht nur Hilfe sucht, sondern ihn selbst. Der Vater lässt sich nicht abweisen: „Herr, komm hinab, ehe mein Kind stirbt!“
Ellen G. White
Yet the nobleman had a degree of faith; for he had come to ask what seemed to him the most precious of all blessings.Zusammenfassung: Doch der Beamte hatte einen gewissen Glauben, denn er war gekommen, um das zu erbitten, was ihm als der kostbarste aller Segen erschien.
Glauben ohne zu sehen
Jesus geht nicht mit. Er sagt nur: „Gehe hin, dein Sohn lebt!“ Jetzt muss der Vater entscheiden, ob er einem Wort glauben kann, ohne etwas zu sehen. „Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sprach, und ging hin.“
Unterwegs kommen ihm seine Knechte entgegen: Dein Sohn lebt! Er fragt nach der Stunde. „Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.“ Genau in dem Moment, als Jesus gesprochen hatte. Jesus brauchte nicht neben dem Kranken zu stehen. Sein Wort allein heilt, auch über weite Entfernung.
Am Ende glaubt nicht nur der Vater, sondern „samt seinem ganzen Hause“.
Ellen G. White
Christ was pained that His own people, to whom the Sacred Oracles had been committed, should fail to hear the voice of God speaking to them in His Son.Zusammenfassung: Es schmerzte Christus, dass sein eigenes Volk, dem Gottes Worte anvertraut waren, die Stimme Gottes nicht hörte, die in seinem Sohn zu ihnen sprach.
Für dich
Manchmal antwortet Gott nicht so, wie wir es erwarten. Der Vater wollte, dass Jesus mitkommt. Jesus gab ihm nur ein Wort. Wenn du betest, darfst du seinem Wort vertrauen, auch bevor du etwas siehst.