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Der Weg › Teil 1 › Die Psalmen: Lieder und Gebete

Schritt 11 von 27 · Die Psalmen: Lieder und Gebete

Durst nach Gott

Psalm 42–49

Ganze Bibel: Schritt 239 von 790

Hintergrund

Hier beginnt das zweite Buch der Psalmen. Viele dieser Lieder stammen von den Söhnen Korahs. Ihr Vorfahre Korah hatte sich gegen Mose aufgelehnt und war umgekommen (4. Mose 16). Aber seine Nachkommen wurden Sänger im Haus Gottes. Gott schreibt Familiengeschichten neu.

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Lies jetzt: Psalm 42–49

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2 Erklärung

Wie ein Hirsch

„Wie ein Hirsch nach Wasserbächen lechzt, so lechzt meine Seele, o Gott, nach dir!“ Der Beter ist weit weg vom Tempel, traurig und verspottet.

Dreimal spricht er mit seiner eigenen Seele: „Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken“. Man darf mit sich selbst reden und sich an Gott erinnern.

Gott ist unsre Zuversicht

„Gott ist unsre Zuversicht und Stärke; eine Hilfe, in Nöten kräftig erfunden.“ „Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde weicht“.

Mitten im Lärm sagt Gott: „Seid stille und erkennet, daß ich Gott bin“. Wenn jede andere Stimme schweigt und wir still vor ihm warten, macht die Stille der Seele die Stimme Gottes deutlicher.

Ellen G. White

When every other voice is hushed, and in quietness we wait before Him, the silence of the soul makes more distinct the voice of God.
The Desire of Ages, S. 363

Zusammenfassung: Wenn jede andere Stimme verstummt ist und wir in Stille vor ihm warten, macht die Stille der Seele die Stimme Gottes deutlicher.

Ein Hochzeitslied für den König

Psalm 45 ist ein Lied zur Hochzeit des Königs. Darin steht: „Dein Thron, o Gott, bleibt immer und ewig“. Der Hebräerbrief sagt, dass hier vom Sohn Gottes die Rede ist (Hebr 1,8).

Psalm 49 erinnert: Reichtum kann niemanden vom Tod loskaufen. „Aber Gott wird meine Seele aus der Gewalt des Totenreiches erlösen“.

Wissenswert: Der Hirsch, der nach Wasser lechzt

„Wie ein Hirsch nach Wasserbächen lechzt, so lechzt meine Seele, o Gott, nach dir!“ Im Land Israel lebte früher der , ein zierlicher Hirsch mit Flecken im Fell. In heissen, trockenen Sommern suchen solche Tiere verzweifelt nach Wasser, wenn die Bäche austrocknen.

So fühlt sich der Beter: „Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott“. Durst ist ein Gefühl, das man nicht wegdenken kann. Genauso echt ist die Sehnsucht nach Gott.

Für dich

Nimm dir heute fünf Minuten Stille, ohne Handy. „Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin.“

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BibeltextSchlachter 1951
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