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Der Weg › Teil 4 › Pfingsten und die erste Gemeinde

Schritt 6 von 18 · Pfingsten und die erste Gemeinde

Ein Herz und eine Seele

Apostelgeschichte 4,32–5,11

Ganze Bibel: Schritt 618 von 790

Hintergrund

Die junge Gemeinde in Jerusalem war gross geworden, Tausende von Menschen. Viele von ihnen waren Pilger, die zum Fest gekommen und dann geblieben waren, um mehr über Jesus zu lernen. Manche hatten kaum etwas zum Leben.

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Lies jetzt: Apostelgeschichte 4,32–5,11

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Alles war ihnen gemeinsam

„Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele“. Wer Äcker oder Häuser hatte, verkaufte sie und brachte das Geld den Aposteln, damit niemand Mangel litt. Niemand wurde dazu gezwungen. Es geschah aus Liebe, weil der Heilige Geist ihre Herzen verändert hatte.

Einer von ihnen wird mit Namen genannt: Joses, ein Levit aus Zypern. Die Apostel nannten ihn Barnabas, das heisst „Sohn des Trostes“. Diesen Mann wirst du bald wieder treffen. Er wird eine wichtige Rolle im Leben des Paulus spielen.

Ellen G. White

This liberality on the part of the believers was the result of the outpouring of the Spirit.
The Acts of the Apostles, S. 70

Zusammenfassung: Diese Freigebigkeit der Gläubigen war die Folge der Ausgiessung des Geistes.

Hananias und Saphira

Auch Hananias und seine Frau Saphira verkaufen ein Grundstück. Doch sie behalten heimlich einen Teil des Geldes und tun so, als brächten sie alles. Sie wollen als grosszügig gelten, ohne es wirklich zu sein.

Petrus sagt deutlich, dass niemand sie gezwungen hatte: „Konntest du es nicht als dein Eigentum behalten?“ Ihre Sünde war nicht, dass sie etwas behielten, sondern dass sie logen. „Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott!“

Ellen G. White

Ananias and Sapphira practiced fraud in their dealing with God; they lied to the Holy Spirit, and their sin was visited with swift and terrible judgment.
The Acts of the Apostles, S. 72

Zusammenfassung: Hananias und Saphira betrogen Gott; sie belogen den Heiligen Geist, und ihre Sünde wurde schnell und schrecklich gerichtet.

Warum so streng?

Wer das liest, fragt sich vielleicht, warum Gott hier so hart eingreift. Die Gemeinde stand ganz am Anfang. Wenn Heuchelei und Lüge sich gleich zu Beginn festgesetzt hätten, wäre die junge Gemeinde von innen her verdorben worden. Viele hätten sich angeschlossen, die Gott nur äusserlich dienen, aber im Herzen am Geld hängen.

Dieses Gericht zeigte allen: Gott sieht ins Herz. Man kann ihm nichts vormachen. „Und es kam große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die davon hörten.“

Ellen G. White

This judgment testified that men cannot deceive God, that He detects the hidden sin of the heart, and that He will not be mocked.
The Acts of the Apostles, S. 73

Zusammenfassung: Dieses Gericht bezeugte, dass Menschen Gott nicht täuschen können, dass er die verborgene Sünde des Herzens aufdeckt und dass er sich nicht spotten lässt.

Für dich

Gott wünscht sich kein Geschenk, das nur gut aussieht. Er wünscht sich dein ehrliches Herz. Bei ihm musst du nichts vorspielen.

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