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Der Weg › Teil 4 › Pfingsten und die erste Gemeinde

Schritt 5 von 18 · Pfingsten und die erste Gemeinde

Kein anderer Name

Apostelgeschichte 4,1–31

Ganze Bibel: Schritt 617 von 792

Hintergrund

Die Priester und die Sadduzäer greifen ein. Die Sadduzäer waren eine kleine, aber mächtige Gruppe, zu der viele aus den Familien der Hohenpriester gehörten. Sie glaubten nicht an eine Auferstehung der Toten (Apg 23,8). Und nun predigen diese Galiläer mitten im Tempel, dass Jesus auferstanden ist.

Am nächsten Morgen stehen Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat, vor denselben Männern, die wenige Wochen zuvor Jesus verurteilt hatten: Hannas und Kajaphas sind dabei.

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2 Erklärung

Petrus steht wieder vor ihnen

In jener Nacht, als Jesus verhört wurde, hatte Petrus im Hof des Hohenpriesters dreimal gesagt: Ich kenne ihn nicht. Jetzt steht er vor denselben Männern und bekennt sich zu genau diesem Namen. Er ist „vom heiligen Geist erfüllt“.

Er sagt ihnen klar, wer den Gelähmten geheilt hat: Jesus, „den ihr gekreuzigt, den Gott von den Toten auferweckt hat“. Und dann folgt einer der wichtigsten Sätze der ganzen Bibel: „Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden!“

Ellen G. White

In that very room and before some of those very men, Peter had shamefully denied his Lord.
The Acts of the Apostles, S. 62

Zusammenfassung: Im selben Raum und vor einigen derselben Männer hatte Petrus seinen Herrn schmählich verleugnet.

Ellen G. White

He was filled with the Holy Spirit, and by the help of this power he was resolved to remove the stain of his apostasy by honoring the name he had once disowned.
The Acts of the Apostles, S. 63

Zusammenfassung: Er war mit dem Heiligen Geist erfüllt, und mit Hilfe dieser Kraft war er entschlossen, den Makel seines Abfalls zu tilgen, indem er den Namen ehrte, den er einst verleugnet hatte.

Sie waren mit Jesus gewesen

Die gelehrten Männer staunen. Sie merken, „daß sie ungelehrte Leute und Laien seien“, Fischer aus Galiläa ohne Ausbildung bei den Schriftgelehrten. Woher kommt dieser Mut? Die Antwort steht im selben Vers: Sie „erkannten sie, daß sie mit Jesus gewesen waren“.

Man kann es den Menschen ansehen, wenn sie Zeit mit Jesus verbringen. Nicht Bildung oder Ansehen geben diese Kraft, sondern die Nähe zu ihm.

Wir können nicht schweigen

Der Rat verbietet ihnen, im Namen Jesu zu reden. Doch Petrus und Johannes antworten: „Entscheidet ihr selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als Gott;“ „denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“

Zurück bei den anderen Gläubigen beten alle zusammen. Bemerkenswert ist, worum sie bitten: nicht um Schutz vor den Drohungen, sondern „verleihe deinen Knechten, mit aller Freimütigkeit dein Wort zu reden“. Und Gott antwortet sofort: „erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit dem heiligen Geist erfüllt“.

Für dich

Du musst nicht gelehrt sein, um von Jesus zu erzählen. Es genügt, mit ihm Zeit zu verbringen. Dann merken andere, wo du gewesen bist.

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BibeltextSchlachter 1951
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