BibelverstehenGebet

Der Weg › Teil 1 › Opfer, Priester und Feste

Schritt 2 von 15 · Opfer, Priester und Feste

Sündopfer: Ein anderer stirbt an meiner Stelle

3. Mose 4–7

Ganze Bibel: Schritt 110 von 790

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Lies jetzt: 3. Mose 4–7

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2 Erklärung

Die Hand auf dem Kopf des Tieres

Wer gesündigt hatte, brachte ein Tier zur Tür des Heiligtums. Er musste seine Sünde bekennen: „so bekenne er, woran er sich versündigt hat“. Dann legte er „seine Hand auf des Sündopfers Haupt“ und schlachtete es selbst.

Der bereuende Sünder legte seine Hand auf den Kopf des Opfers und bekannte seine Sünden. So übertrug er sie bildlich von sich auf das unschuldige Opfer.

Das war schwer. Der Mensch sah mit eigenen Augen: Meine Sünde kostet ein Leben. „Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unsrem Herrn“.

Ellen G. White

The repentant sinner brought his offering to the door of the tabernacle, and, placing his hand upon the victim’s head, confessed his sins, thus in figure transferring them from himself to the innocent sacrifice.
Patriarchs and Prophets, S. 354

Zusammenfassung: Der bereuende Sünder brachte sein Opfer an die Tür der Stiftshütte, legte seine Hand auf den Kopf des Opfertieres und bekannte seine Sünden; so übertrug er sie bildlich von sich auf das unschuldige Opfer.

Und es wird ihm vergeben

Immer wieder steht am Ende: „Also soll der Priester für ihn Sühne erwirken, und es wird ihm vergeben werden“. Gott wollte nicht strafen, er wollte vergeben.

Für Arme gab es günstigere Opfer, Tauben oder sogar etwas Mehl (3. Mose 5,7–11). Niemand war zu arm, um Vergebung zu bekommen.

Konnte Tierblut Sünde wegnehmen?

Wer das liest, fragt sich vielleicht: Wie kann das Blut eines Tieres Sünde vergeben?

Gar nicht. Der Hebräerbrief sagt es klar: „Denn unmöglich kann Blut von Ochsen und Böcken Sünden wegnehmen!“ Die Opfer waren ein Bild für das eine Opfer, das wirklich vergibt: Jesus, der sich „nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt“ hat. Wer im Glauben opferte, schaute auf den kommenden Retter.

Ein Feuer, das nie erlischt

„Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar brennen; es soll nie erlöschen!“ Tag und Nacht war der Weg zu Gott offen. Zu jeder Stunde konnte ein Mensch kommen und Vergebung finden.

Für dich

Der Sünder musste seine Sünde aussprechen und seine Hand auf das Opfer legen. Gibt es eine Sünde, die du heute vor Gott aussprechen und bei Jesus abladen möchtest?

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BibeltextSchlachter 1951
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