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Der Weg › Teil 1 › Opfer, Priester und Feste

Schritt 1 von 15 · Opfer, Priester und Feste

Opfer, die Gott gefallen

3. Mose 1–3

Ganze Bibel: Schritt 109 von 792

Hintergrund

Das 3. Buch Mose ist für viele das schwierigste Buch der Bibel. Es ist voll von Opfern, Regeln und Ordnungen. Aber es ist ein Bilderbuch über Jesus. Fast jede Einzelheit zeigt etwas darüber, wie Gott Sünde vergibt und wie ein Mensch wieder zu ihm kommen kann.

Ellen G. White erklärt einen wichtigen Unterschied: Die Zehn Gebote, die Gott selbst auf Stein schrieb, sind ewig. Die Opfer und Zeremonien dagegen waren Bilder, die auf Christus hinwiesen. Als Jesus starb, erfüllten sie sich, und die Tieropfer hörten auf.

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2 Erklärung

Zwei Gesetze

Der Unterschied zwischen den beiden ist breit und klar. Die Zeremonien bestanden aus Sinnbildern, die auf Christus, sein Opfer und sein Priestertum hinwiesen. Sein Tod beendete das Gesetz der Bilder und Schatten, aber er nahm dem Sittengesetz, den Zehn Geboten, nichts von seiner Gültigkeit.

Paulus nennt diese Ordnungen einen „Schatten derer sind, die kommen sollten, wovon aber Christus das Wesen hat“.

Ellen G. White

The distinction between the two systems is broad and clear.
Patriarchs and Prophets, S. 365

Zusammenfassung: Der Unterschied zwischen den beiden Ordnungen ist breit und klar.

Ellen G. White

The ceremonial system was made up of symbols pointing to Christ, to His sacrifice and His priesthood.
Patriarchs and Prophets, S. 365

Zusammenfassung: Die Zeremonialordnung bestand aus Sinnbildern, die auf Christus, auf sein Opfer und sein Priestertum hinwiesen.

Ellen G. White

While the Saviour’s death brought to an end the law of types and shadows, it did not in the least detract from the obligation of the moral law.
Patriarchs and Prophets, S. 365

Zusammenfassung: Der Tod des Erlösers beendete zwar das Gesetz der Sinnbilder und Schatten, aber er schwächte die Verbindlichkeit des Sittengesetzes nicht im Geringsten.

Das Brandopfer: ganz für Gott

Beim Brandopfer wurde das ganze Tier auf dem Altar verbrannt. Wer es brachte, legte seine Hand auf den Kopf des Tieres, „so wird es ihm wohlgefällig aufgenommen und für ihn Sühne erwirken“. Das Tier musste „tadellos“ sein.

Nur ein Opfer ohne Fehler konnte ein Bild für Jesus sein, der sich selbst als „eines unschuldigen und unbefleckten Lammes“ hingab. Und das Brandopfer am Morgen und Abend zeigte, dass das Volk sich jeden Tag Gott weihte.

Ellen G. White

Only an offering “without blemish” could be a symbol of His perfect purity who was to offer Himself as “a lamb without blemish and without spot.”
Patriarchs and Prophets, S. 352

Zusammenfassung: Nur ein Opfer ohne Fehler konnte ein Sinnbild seiner vollkommenen Reinheit sein, der sich selbst als Lamm ohne Fehl und ohne Flecken opfern sollte.

Speisopfer und Dankopfer

Nicht alle Opfer hatten mit Sünde zu tun. Das Speisopfer aus feinem Mehl, Öl und war ein Geschenk aus Dankbarkeit für das tägliche Brot (3. Mose 2,1). Beim Dankopfer ass die Familie einen Teil des Fleisches in einem fröhlichen Mahl vor Gott (3. Mose 3).

Gott wollte nicht nur, dass man um Vergebung bittet. Er wollte auch, dass man ihm dankt und sich mit ihm freut.

Wissenswert: Das Salz des Bundes

Zu jedem Speisopfer gehörte Salz: „und sollst das Bundessalz deines Gottes nicht fehlen lassen in deinem Speisopfer“. Warum Salz?

Salz bewahrt vor Fäulnis. Bevor es Kühlschränke gab, war es das wichtigste Mittel, um Fleisch und Fisch haltbar zu machen. Darum war Salz im Alten Orient ein Zeichen für etwas, das nicht verdirbt und lange hält. Wer zusammen Brot und Salz ass, war einander verbunden. Ein «Salzbund» war ein Bund, der nicht gebrochen wird (4. Mose 18,19).

Jesus sagt seinen Jüngern: „Ihr seid das Salz der Erde“. Wer zu Gott gehört, soll in seiner Umgebung bewahren und gut machen, wie Salz.

Für dich

Das Brandopfer gehörte ganz Gott. Was würde es für dich heissen, dich ganz Gott zu geben, nicht nur einen Teil?

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