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Der Weg › Teil 1 › Opfer, Priester und Feste

Schritt 13 von 15 · Opfer, Priester und Feste

Sabbatjahr und Jubeljahr

3. Mose 25

Ganze Bibel: Schritt 121 von 792

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Lies jetzt: 3. Mose 25

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Auch das Land soll ruhen

Wie die Menschen am siebten Tag ruhen, soll das Land im siebten Jahr ruhen: „im siebenten Jahr soll das Land seinen Ruhesabbat haben“. Was von selbst wächst, gehört den Armen, Fremden und sogar den Tieren.

Und wovon sollte man leben? Gott verspricht, dass das sechste Jahr genug für drei Jahre bringt (3. Mose 25,21). Das Sabbatjahr war eine Übung im Vertrauen.

Das Jubeljahr: Freiheit für alle

Nach sieben mal sieben Jahren kam das fünfzigste Jahr. Am Versöhnungstag ertönte die Posaune: „und sollt ein Freijahr ausrufen im Lande allen, die darin wohnen“. Sklaven wurden frei, und jede Familie bekam ihr Land zurück.

Der Grund: „denn das Land ist mein, und ihr seid Fremdlinge und Beisaßen“. Allen sollte eingeprägt werden, dass die Armen genauso ein Recht auf einen Platz in Gottes Welt haben wie die Reichen. Gottes Ordnungen sollten verhindern, dass einige immer reicher und andere immer ärmer wurden.

Jesus begann seinen Dienst mit Worten, die an das Jubeljahr erinnern: Er sei gesandt, „Gefangenen Befreiung zu predigen“ und „zu predigen das angenehme Jahr des Herrn“.

Ellen G. White

It was to be impressed upon the minds of all that the poor have as much right to a place in God’s world as have the more wealthy.
Patriarchs and Prophets, S. 534

Zusammenfassung: Allen sollte eingeprägt werden, dass die Armen ebenso ein Recht auf einen Platz in Gottes Welt haben wie die Wohlhabenden.

Ellen G. White

The regulations that God established were designed to promote social equality.
Patriarchs and Prophets, S. 534

Zusammenfassung: Die Ordnungen, die Gott einsetzte, sollten soziale Gleichheit fördern.

Wissenswert: Ruhe für den Boden

Bauern wissen heute: Ein Boden, der jedes Jahr gleich bebaut wird, laugt aus. Darum lässt man Felder brachliegen oder wechselt die Fruchtfolge. Ellen G. White schreibt dasselbe über das Sabbatjahr: Der Boden würde danach reicher tragen.

Für dich

„Das Land ist mein.“ Alles, was du hast, gehört eigentlich Gott. Was würde sich ändern, wenn du deinen Besitz so betrachtest?

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BibeltextSchlachter 1951
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