2 Erklärung
Das Licht brennt beständig
Mit reinem Olivenöl soll der brennen, „vom Abend bis zum Morgen“. Das Öl musste rein und von zerstossenen Oliven sein, das beste, das es gab. Die Priester sorgten dafür, dass das Licht nie ausging.
Auf dem goldenen Tisch lagen zwölf Brote, „in zwei Schichten von je sechs Stück“. „Jeden Sabbat soll er sie stets vor dem HERRN aufschichten“. Die zwölf Brote standen für die zwölf Stämme. Das ganze Volk war sozusagen immer vor Gottes Angesicht. Die alten Brote durften die Priester essen.
Einmal ass David, als er auf der Flucht war, von diesen Broten, und Jesus erzählte später davon, um zu zeigen, dass Gottes Gebote dem Menschen dienen und nicht gegen ihn sind (Mk 2,25–27).
Jesus sagte: „Ich bin das Licht der Welt“ und: „Ich bin das Brot des Lebens“. Licht und Brot im Heiligtum zeigen auf ihn.
Der Lästerer
Ein Mann lästert im Streit den Namen Gottes. Er wird gesteinigt (3. Mose 24,14). Falls du dich fragst: Warum so hart, nur wegen Worten?
Israel war ein Volk, in dem Gott selbst König war. Wer seinen Namen öffentlich verfluchte, griff den König an und das, was das Volk zusammenhielt. Bemerkenswert: Mose entschied nicht selbst, sondern wartete auf Gottes Antwort (3. Mose 24,12). Und das Gesetz galt für alle gleich: „Ihr sollt ein einheitliches Recht haben für Fremdlinge und Einheimische“.
Für dich
Gottes Name ist heilig. Wie sprichst du von Gott, wenn du wütend oder enttäuscht bist?