2 Erklärung
Unter dem Altar
Beim fünften Siegel sieht Johannes „unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen“. Sie rufen: „Wie lange, o Herr“?
Das ist ein Bild, wie schon Abels Blut von der Erde zu Gott schrie (1. Mose 4,10). Die Märtyrer ruhen, und ihnen wird gesagt, „daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten“. Ihr Opfer ist bei Gott nicht vergessen.
Zeichen am Himmel
Beim sechsten Siegel: „ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut.“ „Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde“.
Viele sehen darin die Zeichen, die Jesus selbst angekündigt hatte (Mt 24,29): das grosse 1755, den dunklen Tag am 19. Mai 1780 im Nordosten Amerikas und den gewaltigen vom 13. November 1833. Die Wissenschaft erklärt diese Ereignisse natürlich: ein Seebeben, Rauch von Waldbränden, der Meteorstrom der Leoniden. Für viele Christen damals waren sie trotzdem ein Weckruf, weil sie in der Reihenfolge eintrafen, die die Bibel nennt.
Danach folgt die Wiederkunft Jesu. Die Menschen, die Gott abgelehnt haben, verstecken sich und fragen: „und wer kann bestehen?“ Die Antwort gibt das nächste Kapitel.
Ellen G. White
In fulfillment of this prophecy there occurred, in the year 1755, the most terrible earthquake that has ever been recorded.Zusammenfassung: In Erfüllung dieser Prophezeiung ereignete sich im Jahr 1755 das schrecklichste Erdbeben, das je verzeichnet wurde.
Für dich
Die Geschichte läuft nicht ziellos. Jesus hält das Buch in der Hand und öffnet Siegel um Siegel. Am Ende kommt er selbst.