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Der Weg › Teil 5 › Die Offenbarung

Schritt 28 von 33 · Die Offenbarung

Halleluja und die Hochzeit des Lammes

Offenbarung 19,1–10

Ganze Bibel: Schritt 787 von 792

Hintergrund

Nach der dreifachen Klage über Babylon auf der Erde hört Johannes einen dreifachen Jubel im Himmel. Wieder sind es zwei Trostbilder, wie vor dem siebten Siegel und vor der siebten Posaune: zuerst das Halleluja über Gottes Gericht, dann die Einladung zur Hochzeit des Lammes.

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2 Erklärung

Dreimal Halleluja

„Darnach hörte ich wie eine laute Stimme einer großen Menge im Himmel, die sprachen: Halleluja! Das Heil und der Ruhm und die Kraft gehören unsrem Gott!“ «Halleluja» ist hebräisch und heisst «Lobt Jah», also «Lobt den Herrn». Im Neuen Testament kommt das Wort nur hier vor, gleich viermal.

Warum jubeln sie? „Denn wahrhaft und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde mit ihrer Unzucht verderbte, und hat das Blut seiner Knechte von ihrer Hand gefordert!“ Das Unrecht der Jahrhunderte bleibt nicht ungestraft. Unten weinen die Könige und Kaufleute, oben jubelt der Himmel. Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Wesen aus Kapitel 4 sagen: „Amen! Halleluja!“

Dreimal Halleluja, wie dreimal «Heilig» in Kapitel 4: Das Lob ist vollkommen.

Die Hochzeit des Lammes

Dann eine Stimme „wie das Rauschen vieler Wasser und wie die Stimme starker Donner“: „Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, ist König geworden!“ „Laßt uns fröhlich sein und frohlocken und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitet.“

Durch die ganze Bibel zieht sich das Bild von Gott als Bräutigam und seinem Volk als Braut. Jesus erzählte: „Das Himmelreich ist einem menschlichen König gleich, der seinem Sohne Hochzeit machte.“ Jetzt ist der Tag gekommen. Die eine Frau, die Hure, ist gerichtet. Die andere, die Braut, wird zur Hochzeit geführt.

Und was trägt die Braut? „Und es wurde ihr gegeben, sich in feine, glänzend reine Leinwand zu kleiden; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“ Achte auf das Wort «gegeben». Die Hure schmückte sich selbst mit Gold und Purpur. Die Braut bekommt ihr Kleid geschenkt. Jesaja jubelte: „denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Rock der Gerechtigkeit mich bekleidet“.

„Selig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind!“

Bete Gott an

Johannes ist so überwältigt, dass er vor dem Engel niederfällt, um ihn anzubeten. Doch der Engel sagt: „Siehe zu, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.“

Selbst ein Engel des Himmels will keine Anbetung. Sie gehört Gott allein. Das ist die Frage der ganzen Offenbarung: Wen betest du an, Gott oder das Tier? Und der Engel nennt die Gabe der Prophetie das Zeugnis Jesu. In Kapitel 12 war das ein Kennzeichen der Übrigen (Offb 12,17).

Für dich

Du bist zur Hochzeit des Lammes eingeladen. Das reine Kleid, das du dazu brauchst, schenkt dir Jesus selbst.

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