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Der Weg › Teil 3 › Unterwegs nach Jerusalem

Schritt 25 von 32 · Unterwegs nach Jerusalem

Was fehlt mir noch?

Matthäus 19,16–30

Ganze Bibel: Schritt 554 von 790

Hintergrund

Ein junger Mann kommt zu Jesus. Matthäus nennt ihn einen Jüngling, Lukas einen Obersten, also einen angesehenen Mann. Er ist reich, gebildet und fromm. Und doch spürt er, dass ihm etwas fehlt.

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Lies jetzt: Matthäus 19,16–30

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2 Erklärung

Halte die Gebote

Er fragt: „Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen?“ Jesus weist ihn auf die Gebote hin und zählt die Gebote der zweiten Gesetzestafel auf, die das Verhältnis zu anderen Menschen betreffen. Der junge Mann sagt ehrlich: „Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch?“

Markus erzählt: „Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb“. Jesus sah, was in ihm steckte. Er hätte ein grosser Apostel werden können.

Ellen G. White

He loved him, and He hungered to give him that peace and grace and joy which would materially change his character.
The Desire of Ages, S. 519

Zusammenfassung: Er liebte ihn und sehnte sich danach, ihm den Frieden, die Gnade und die Freude zu geben, die seinen Charakter von Grund auf verändert hätten.

Er ging betrübt davon

Jesus sagt: „Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!“ „Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.“

Jesus verlangt nicht von jedem, alles zu verkaufen. Aber er sah, dass der Reichtum für diesen Mann ein Götze war, der den ersten Platz im Herzen besetzte. Er hatte die Gebote gegenüber Menschen gehalten, aber nicht das erste Gebot: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Ellen G. White

He showed that riches were his idol.
The Desire of Ages, S. 520

Zusammenfassung: Er zeigte, dass der Reichtum sein Götze war.

Ein Kamel durch ein Nadelöhr

„ein Kamel kann leichter durch ein Nadelöhr eingehen, als ein Reicher in das Reich Gottes!“ Das Kamel war das grösste Tier im Land, das Nadelöhr die kleinste Öffnung. Jesus will sagen: Aus eigener Kraft ist es unmöglich.

Die Jünger erschrecken: Wer kann dann gerettet werden? Jesus antwortet: „Bei den Menschen ist das unmöglich; aber bei Gott ist alles möglich.“ Niemand, ob arm oder reich, kann sich selbst retten. Aber Gott kann auch das Herz eines Reichen frei machen, wie bald darauf bei Zachäus.

Für dich

Was steht bei dir auf dem ersten Platz? Jesus fragt nicht, um dir etwas wegzunehmen, sondern um dir einen Schatz zu geben, der nie vergeht.

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BibeltextSchlachter 1951
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