2 Erklärung
Halte die Gebote
Er fragt: „Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen?“ Jesus weist ihn auf die Gebote hin und zählt die Gebote der zweiten Gesetzestafel auf, die das Verhältnis zu anderen Menschen betreffen. Der junge Mann sagt ehrlich: „Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch?“
Markus erzählt: „Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb“. Jesus sah, was in ihm steckte. Er hätte ein grosser Apostel werden können.
Ellen G. White
He loved him, and He hungered to give him that peace and grace and joy which would materially change his character.Zusammenfassung: Er liebte ihn und sehnte sich danach, ihm den Frieden, die Gnade und die Freude zu geben, die seinen Charakter von Grund auf verändert hätten.
Er ging betrübt davon
Jesus sagt: „Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!“ „Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.“
Jesus verlangt nicht von jedem, alles zu verkaufen. Aber er sah, dass der Reichtum für diesen Mann ein Götze war, der den ersten Platz im Herzen besetzte. Er hatte die Gebote gegenüber Menschen gehalten, aber nicht das erste Gebot: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Ellen G. White
He showed that riches were his idol.Zusammenfassung: Er zeigte, dass der Reichtum sein Götze war.
Ein Kamel durch ein Nadelöhr
„ein Kamel kann leichter durch ein Nadelöhr eingehen, als ein Reicher in das Reich Gottes!“ Das Kamel war das grösste Tier im Land, das Nadelöhr die kleinste Öffnung. Jesus will sagen: Aus eigener Kraft ist es unmöglich.
Die Jünger erschrecken: Wer kann dann gerettet werden? Jesus antwortet: „Bei den Menschen ist das unmöglich; aber bei Gott ist alles möglich.“ Niemand, ob arm oder reich, kann sich selbst retten. Aber Gott kann auch das Herz eines Reichen frei machen, wie bald darauf bei Zachäus.
Für dich
Was steht bei dir auf dem ersten Platz? Jesus fragt nicht, um dir etwas wegzunehmen, sondern um dir einen Schatz zu geben, der nie vergeht.