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Der Weg › Teil 3 › Unterwegs nach Jerusalem

Schritt 14 von 32 · Unterwegs nach Jerusalem

Das grosse Gastmahl

Lukas 14,1–24

Ganze Bibel: Schritt 543 von 790

Hintergrund

An einem Sabbat ist Jesus bei einem führenden Pharisäer zum Essen eingeladen. Alle beobachten ihn genau. Gleich am Eingang steht ein Mann mit Wassersucht, einer Krankheit, bei der der Körper anschwillt.

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Lies jetzt: Lukas 14,1–24

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2 Erklärung

Der letzte Platz

Jesus heilt den Kranken. Dann beobachtet er, wie die Gäste sich um die besten Plätze drängen. Bei einem Festmahl sass man nach Rang. Jesus rät: Setz dich auf den letzten Platz. Wenn der Gastgeber dich nach vorn holt, wirst du geehrt. „Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.“

Und dem Gastgeber sagt er: Lade nicht nur die ein, die dich wieder einladen. „lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde ein“. Sie können es dir nicht vergelten, aber Gott wird es dir vergelten „in der Auferstehung der Gerechten“.

Ich bitte dich, entschuldige mich

Ein Gast sagt fromm: „Selig ist, wer das Brot ißt im Reiche Gottes!“ Jesus antwortet mit einem Gleichnis. Ein Mann lädt viele zu einem grossen Mahl ein. Damals lud man zuerst ein, und wenn alles bereit war, schickte man einen Diener: Kommt, es ist angerichtet!

Doch alle entschuldigen sich. Einer hat einen Acker gekauft und muss ihn besichtigen, ein anderer fünf Gespanne Ochsen, ein dritter hat geheiratet. Niemand kauft einen Acker, ohne ihn vorher anzusehen. Es waren Ausreden. Sie wollten nicht kommen.

Ellen G. White

None of the excuses were founded on a real necessity.
Christ’s Object Lessons, S. 222

Zusammenfassung: Keine der Ausreden beruhte auf einer echten Notwendigkeit.

Ellen G. White

By the great supper, Christ represents the blessings offered through the gospel.
Christ’s Object Lessons, S. 222

Zusammenfassung: Mit dem grossen Gastmahl stellt Christus die Segnungen dar, die das Evangelium anbietet.

Damit mein Haus voll werde

Da schickt der Herr seinen Diener auf die Gassen der Stadt, zu den Armen, Krüppeln, Lahmen und Blinden. Und als noch Platz ist, an die Landstrassen und Zäune, zu denen, die ganz draussen leben. „nötige sie hereinzukommen, damit mein Haus voll werde!“

Die zuerst Geladenen waren die Führer Israels, die Jesus ablehnten. Die Armen auf den Gassen waren die Zöllner und Sünder, die zu ihm kamen. Und die Menschen an den Landstrassen sind die Heiden in aller Welt. Gott will sein Haus voll haben, und er hat Platz für jeden.

Für dich

Die Einladung zu Gottes Fest gilt auch dir. Keine Ausrede ist gut genug, um sie auszuschlagen.

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BibeltextSchlachter 1951
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