2 Erklärung
Das Gleichnis vom Feigenbaum
In Israel verlieren fast alle Bäume im Winter ihre Blätter nicht. Der Feigenbaum aber steht kahl da. „Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter gewinnt, so merket ihr, daß der Sommer nahe ist.“ „Also auch ihr, wenn ihr dies alles sehet, so merket, daß er nahe vor der Türe ist.“
Und Jesus verspricht: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“
Niemand weiss den Tag
„Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.“ Wer ein genaues Datum für die Wiederkunft Jesu nennt, widerspricht Jesus selbst. Wir sollen die Zeichen beachten, aber nicht rechnen.
Es wird sein wie in den Tagen Noahs: Die Menschen assen, tranken und heirateten „und nichts merkten, bis die Sündflut kam“. „So wachet nun, da ihr nicht wisset, zu welcher Stunde euer Herr kommt!“
Der treue Knecht
Wachen heisst nicht, untätig zum Himmel zu starren. Jesus beschreibt einen Knecht, der den anderen „die Speise gebe zu rechter Zeit“. „Selig ist dieser Knecht, welchen sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.“ Wachen heisst: treu seine Aufgaben erfüllen, für andere sorgen und mit Jesus rechnen, jeden Tag.
Für dich
Bereit sein heisst, heute mit Jesus zu leben. Dann ist es egal, wann er kommt: Du freust dich auf ihn.