2 Erklärung
Ein guter Wunsch
Die Bundeslade steht seit Jahrzehnten im Haus Abinadabs. Unter Saul hatte man kaum nach ihr gefragt. David will, dass Gott wieder im Mittelpunkt des Volkes steht, und holt sie mit dreissigtausend Männern.
Ein neuer Wagen
Mit Musik und grosser Freude setzen sie die Lade „auf einen neuen Wagen“. Unterwegs gleiten die Rinder aus. Ussa greift nach der Lade, um sie festzuhalten, und stirbt.
Wer das liest, denkt vielleicht: Ussa wollte doch nur helfen!
Gott hatte genau gesagt, wie die Lade getragen werden musste: von den Leviten auf ihren Schultern, und niemand durfte sie berühren (4. Mose 4,15). Den Philistern, die Gottes Gesetz nicht kannten, hatte Gott den Wagen nicht angerechnet. Israel aber hatte Gottes Wort in der Hand. Ussas Tod war ein Gericht über die Missachtung eines ganz klaren Gebotes. Gott kann keinen halben Gehorsam annehmen. Und sie fügt hinzu: Der Tod dieses einen Mannes sollte das Volk zur Umkehr führen und so Gerichte über Tausende verhindern.
David ist zuerst wütend und hat Angst (2. Samuel 6,8–9). Die Lade bleibt drei Monate bei Obed-Edom, „und der HERR segnete Obed-Edom und sein ganzes Haus“.
Ellen G. White
The fate of Uzzah was a divine judgment upon the violation of a most explicit command.Zusammenfassung: Das Schicksal Ussas war ein göttliches Gericht über die Übertretung eines ganz ausdrücklichen Gebotes.
Ellen G. White
God can accept no partial obedience, no lax way of treating His commandments.Zusammenfassung: Gott kann keinen teilweisen Gehorsam annehmen, keinen nachlässigen Umgang mit seinen Geboten.
Ellen G. White
Thus the death of that one man, by leading the people to repentance, might prevent the necessity of inflicting judgments upon thousands.Zusammenfassung: So konnte der Tod dieses einen Mannes, indem er das Volk zur Umkehr führte, verhindern, dass Gerichte über Tausende kommen mussten.
Diesmal nach Gottes Wort
Drei Monate später versucht David es noch einmal, diesmal so, wie Gott es geboten hatte: Die Lade wird getragen, nicht gefahren. „Und wenn die, welche die Lade des HERRN trugen, sechs Schritte gegangen waren, opferte man einen Ochsen und ein fettes Schaf.“
Jetzt ist die Freude gross. „Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war mit einem leinenen Ephod umgürtet.“ Ellen G. White erklärt: Er legte seine Königskleider ab, weil er in diesem heiligen Dienst vor Gott auf gleicher Stufe mit seinem Volk stehen wollte. Und sie unterscheidet: Diese Freude führte zu Gott hin und ehrte seinen Namen.
Ellen G. White
But in this holy service he would take his place as, before God, on an equality with his subjects.Zusammenfassung: Aber in diesem heiligen Dienst wollte er seinen Platz vor Gott als einer einnehmen, der seinen Untertanen gleichgestellt war.
Ellen G. White
The one tended to the remembrance of God and exalted His holy name.Zusammenfassung: Das eine führte dazu, an Gott zu denken, und erhöhte seinen heiligen Namen.
Michal verachtet ihn
Michal, Sauls Tochter, sieht David tanzen, „und sie verachtete ihn in ihrem Herzen“. Sie wirft ihm vor, er habe sich vor den Mägden lächerlich gemacht.
David antwortet: „vor dem HERRN habe ich getanzt. Und ich will noch geringer werden als diesmal und niedrig sein in meinen Augen“. Ihm war Gottes Ehre wichtiger als seine eigene Würde.
Für dich
Auch gute Absichten brauchen Gottes Wort als Richtschnur. Wo willst du Gott auf deine Art dienen, statt auf seine?