2 Erklärung
Endlich König
Alle Stämme kommen nach Hebron und sagen: „Siehe, wir sind dein Gebein und dein Fleisch.“ Sie erinnern an Gottes Wort: „Du sollst mein Volk Israel weiden, und du sollst Fürst sein über Israel!“
„David war dreißig Jahre alt, als er König ward, und regierte vierzig Jahre lang.“ Viele Jahre waren seit seiner Salbung als Junge vergangen.
Er hatte keinen persönlichen Ehrgeiz zu befriedigen, denn er hatte die Ehre nicht gesucht. Wer geduldig auf den Herrn gewartet hatte, sah nun Gottes Verheissung erfüllt.
Ellen G. White
He had no personal ambition to gratify, for he had not sought the honor to which he had been brought.Zusammenfassung: Er hatte keinen persönlichen Ehrgeiz zu befriedigen, denn er hatte die Ehre, zu der er gelangt war, nicht gesucht.
Ellen G. White
He who had waited patiently for the Lord, beheld the promise of God fulfilled.Zusammenfassung: Er, der geduldig auf den Herrn gewartet hatte, sah die Verheissung Gottes erfüllt.
Jerusalem wird Hauptstadt
David erobert die Burg der Jebusiter: „Aber David nahm die Burg Zion ein; das ist die Stadt Davids.“ Jerusalem liegt zwischen den Stämmen im Norden und Süden, auf neutralem Boden. Ellen G. White erinnert daran, dass hier schon Melchisedek gelebt hatte und Abraham in der Nähe seinen Glauben bewies.
„Und David ward immer mächtiger, und der HERR, der Gott der Heerscharen, war mit ihm.“
Das Rauschen in den Bäumen
Die Philister greifen zweimal an. Beide Male fragt David Gott. Beim zweiten Mal bekommt er einen ganz anderen Plan: Warte, bis du in den Wipfeln „das Geräusch eines Einherschreitens hören wirst“, „denn der HERR ist alsdann vor dir hergezogen“.
Hätte David wie Saul seinen eigenen Weg gewählt, wäre er nicht erfolgreich gewesen. Gott hilft nicht immer auf die gleiche Weise. Darum muss man ihn jedes Mal neu fragen.
Ellen G. White
If David, like Saul, had chosen his own way, success would not have attended him.Zusammenfassung: Hätte David wie Saul seinen eigenen Weg gewählt, hätte er keinen Erfolg gehabt.
Wissenswert: Die Stadt Davids
„Aber David nahm die Burg Zion ein; das ist die Stadt Davids.“ Diese Burg der Jebusiter lag auf einem schmalen Bergrücken südlich des heutigen Tempelbergs. Auf einem sieht man, wie klein sie war: kaum grösser als ein paar Fussballfelder, auf drei Seiten von steilen Tälern geschützt.
David sagt, wer die Stadt einnehmen wolle, müsse „die Wasserleitung erreicht“. Unterhalb der Davidsstadt liegt die Gihonquelle, die einzige grosse Quelle Jerusalems. Von der Stadt führte ein hinunter zum Wasser, damit die Bewohner auch bei einer Belagerung trinken konnten. Viele vermuten, dass Davids Männer durch einen solchen Wassergang in die Stadt gelangten. Welcher der heute bekannten Gänge damals schon bestand, ist unter Forschern umstritten.
Für dich
Gott hilft nicht immer gleich. Wo hast du es dir angewöhnt, ohne zu fragen nach Schema zu handeln? Frag Gott heute neu.