2 Erklärung
Zwei Opfer
Abel ist Schäfer, Kain Ackerbauer. Beide bauen einen Altar, beide bringen Gott ein Opfer. Aber Abel bringt „von den Erstgebornen seiner Schafe“, Kain bringt „von den Früchten der Erde“.
Warum nimmt Gott Abels Opfer an und Kains nicht? Es ging nicht um Schafe oder Gemüse. Kain wollte kein Lamm bringen. Er brachte nur, was er selbst erarbeitet hatte, als wäre es ein Gefallen an Gott. Das Wichtigste liess er weg: dass er einen Erlöser braucht.
Abel dagegen verstand den Plan Gottes. Mit dem geopferten Lamm bekannte er: Ich bin ein Sünder, und ich vertraue auf den Retter, der für mich sterben wird. Der Hebräerbrief sagt: „Durch Glauben brachte Abel Gott ein größeres Opfer dar als Kain“.
Ellen G. White
He would not bring the lamb, and mingle its blood with his offering, but would present his fruits, the products of his labor.Zusammenfassung: Er wollte kein Lamm bringen und dessen Blut mit seinem Opfer verbinden, sondern brachte seine Früchte, das Ergebnis seiner eigenen Arbeit.
Ellen G. White
The essential part, the recognition of the need of a Redeemer, was left out.Zusammenfassung: Das Wesentliche fehlte: die Erkenntnis, dass er einen Erlöser braucht.
Ellen G. White
Abel grasped the great principles of redemption.Zusammenfassung: Abel erfasste die grossen Grundsätze der Erlösung.
Zwei Wege bis heute
Kain und Abel hatten dieselben Eltern und denselben Unterricht. Gott hat nicht den einen bevorzugt. Kain hatte genau dieselbe Gelegenheit wie Abel. Abel wählte Glauben und Gehorsam, Kain Unglauben und Auflehnung.
Bis heute gibt es diese zwei Wege: Die einen vertrauen darauf, dass Jesus für sie gestorben ist. Die anderen meinen, sie könnten sich Gottes Annahme durch eigene gute Werke verdienen. Aber „es ist in keinem andern das Heil“ als in Jesus.
Ellen G. White
Cain had the same opportunity of learning and accepting these truths as had Abel.Zusammenfassung: Kain hatte dieselbe Gelegenheit wie Abel, diese Wahrheiten kennenzulernen und anzunehmen.
Gott warnt Kain
Kain wird zornig. Doch Gott lässt ihn nicht allein, sondern redet mit ihm: „Warum bist du so zornig und lässest den Kopf hängen?“ Und er warnt ihn: „so lauert die Sünde vor der Tür, und ihre Begierde ist auf dich gerichtet; du aber herrsche über sie!“
Kain hatte die Wahl. Er hätte umkehren können. Abel versuchte sogar noch, ihm Gottes Liebe zu erklären. Aber das machte Kain nur noch wütender, und auf dem Feld erschlug er seinen Bruder.
Ellen G. White sieht darin das erste Beispiel der Feindschaft, die Gott in 1. Mose 3,15 angekündigt hatte: Satan gegen die, die Gott treu sind.
Ellen G. White
Notwithstanding Cain’s disregard of the divine command, God did not leave him to himselfZusammenfassung: Obwohl Kain Gottes Gebot missachtet hatte, überliess Gott ihn nicht sich selbst.
Ellen G. White
The murder of Abel was the first example of the enmityZusammenfassung: Der Mord an Abel war das erste Beispiel der Feindschaft (zwischen Satan und den Treuen).
Wo ist dein Bruder?
Wieder stellt Gott eine Frage, so wie bei Adam: „Wo ist dein Bruder Abel?“ Kain lügt: „Ich weiß es nicht! Soll ich meines Bruders Hüter sein?“
Gott sagt: „Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde!“ Kain muss nun „unstät und flüchtig“ leben. Und doch schützt Gott sein Leben mit einem Zeichen (1. Mose 4,15). Er gibt ihm Zeit, umzukehren.
Ellen G. White
a merciful Creator still spared his life, and granted him opportunity for repentance.Zusammenfassung: Der barmherzige Schöpfer verschonte dennoch sein Leben und gab ihm Gelegenheit zur Umkehr.
Für dich
Gott sagt zu Kain: Die Sünde lauert vor der Tür, aber du kannst über sie herrschen. Wo lauert bei dir gerade etwas, und wen kannst du um Hilfe bitten?