2 Erklärung
Josef rettet ein ganzes Volk
Die Hungersnot wird immer schlimmer: „Es war aber im ganzen Lande kein Brot“. Die Ägypter kaufen Getreide, bis ihr Geld aufgebraucht ist. Im nächsten Jahr geben sie ihr Vieh, Pferde, Schafe, Rinder und Esel. Und als auch das weg ist, bieten sie selbst an, ihr Land und sich selbst dem Pharao zu verkaufen, damit sie Brot und Saatgut bekommen. Und „so ward das Land des Pharao Eigentum“.
Danach gibt Josef ihnen Saatgut, damit sie die Felder wieder bebauen können. Vier Fünftel der Ernte gehören ihnen, ein Fünftel geht an den Pharao. Nur die Priester behalten ihre Felder, weil sie vom Pharao versorgt werden.
Für uns klingt das hart. Aber ohne Josefs Vorrat wären unzählige Menschen verhungert, und vier Fünftel jeder Ernte blieben ihnen. Die Ägypter selbst sagen zu ihm: „Du hast uns das Leben erhalten!“
Begrabt mich nicht in Ägypten
Jakob lebt noch siebzehn Jahre in Ägypten, die glücklichsten seines Lebens. Er sieht, dass seine Söhne wirklich bereut haben, und er hat seinen verlorenen Sohn wieder. In Frieden geht er seinem Ende entgegen.
Vor seinem Tod lässt er Josef schwören: „Begrabe mich doch ja nicht in Ägypten!“. Er will in der Höhle Machpela in Kanaan begraben werden, wo schon Abraham, Sara, Isaak, Rebekka und Lea liegen (1. Mose 49,29–31). Jakob glaubt Gottes Versprechen: Kanaan wird das Land seiner Kinder sein, auch wenn sie jetzt in Ägypten wohnen.
Ellen G. White
These years were in happy contrast to those that had preceded them.Zusammenfassung: Diese Jahre waren ein glücklicher Gegensatz zu denen, die vorausgegangen waren.
Für dich
Jakob lebte in Ägypten, aber sein Herz gehörte dem versprochenen Land. Was bedeutet es für dich, dass du auf dieser Welt auch nur ein Gast bist?