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Der Weg › Teil 2 › Jeremia und der Fall Jerusalems

Schritt 18 von 23 · Jeremia und der Fall Jerusalems

Gericht über die Völker und über Babel

Jeremia 46–51

Ganze Bibel: Schritt 373 von 790

Hintergrund

Diese Kapitel enthalten Gottesworte über Ägypten, die Philister, Moab, Ammon, Edom, Damaskus und andere Völker, und am längsten über Babylon. Wie bei Jesaja zeigen sie: Der Gott Israels ist Herr über alle Völker.

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Lies jetzt: Jeremia 46–51

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2 Erklärung

Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob

Mitten unter den Gerichtsworten tröstet Gott: „Du aber, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht“, „Denn siehe, ich rette dich aus fernem Lande“.

Erstaunlich ist auch, dass Gott einigen Völkern eine Zukunft verspricht, etwa Moab, Ammon und Elam: Am Ende der Tage werde ich ihr Geschick wenden (Jer 48,47; Jer 49,6; Jer 49,39).

Babel ist eingenommen

Die grosse Macht, die Jerusalem zerstört, wird selbst fallen: „Babel ist eingenommen, Bel ist zuschanden geworden, Merodach ist erschrocken“. Merodach (Marduk) war der Hauptgott Babylons.

Und ein Ruf an Gottes Volk: „Fliehet aus Babel und rettet ein jeder seine Seele“! Dieser Ruf kehrt in der Offenbarung wieder, wo «Babylon» für alles steht, was sich gegen Gott erhebt (Offb 18,4).

Ein Buch im Euphrat

Jeremia schreibt alle Worte über Babel in ein Buch und gibt es einem Beamten mit, der nach Babylon reist. Dort soll er es vorlesen, „so binde einen Stein daran und wirf es in den Euphrat“ und sagen: „Also soll Babel versinken und nicht wieder aufkommen“.

Ein ähnliches Bild steht in der Offenbarung: Ein Engel wirft einen Mühlstein ins Meer, so wird Babylon gestürzt werden (Offb 18,21).

„Bis hierher gehen die Worte Jeremias.“

Für dich

„Fliehet aus Babel.“ Wovon in deinem Leben, das dich von Gott wegzieht, möchtest du dich heute bewusst trennen?

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BibeltextSchlachter 1951
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