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Der Weg › Teil 2 › Jeremia und der Fall Jerusalems

Schritt 8 von 23 · Jeremia und der Fall Jerusalems

Der HERR, unsere Gerechtigkeit

Jeremia 21–24

Ganze Bibel: Schritt 363 von 790

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2 Erklärung

Worte an die Könige

Gott legt dem Volk zwei Wege vor: „Sehet, ich lege euch vor den Weg des Lebens und den Weg des Todes“.

Jeremia tadelt König Jojakim, der sich einen Palast bauen lässt und die Arbeiter nicht bezahlt: „Wehe dem, der sein Haus mit Unrecht baut“. Und er erinnert an Josia: „Ja, wenn man den Bedrängten und Armen zum Recht verhilft, dann steht es gut; heißt solches nicht, mich erkennen? spricht der HERR.“

Gott zu kennen heisst nicht nur, etwas über ihn zu wissen, sondern zu tun, was ihm am Herzen liegt.

Ein gerechter Spross

Mitten im Gericht über die schlechten Hirten verspricht Gott einen guten König: „Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich dem David einen rechtschaffenen Sproß erwecken werde“. „und das ist der Name, den man ihm geben wird: Der HERR, unsere Gerechtigkeit.“

Ellen G. White zitiert diese Verheissung als Hoffnung für die Treuen in dunkler Zeit. Jesus ist dieser Spross. Er ist unsere Gerechtigkeit (1. Kor 1,30).

Über die falschen Propheten sagt Gott: „Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?“

Gute und schlechte Feigen

Nach der ersten Wegführung sieht Jeremia zwei Körbe Feigen. Überraschend: Die guten Feigen sind die, die nach Babel verschleppt wurden. „und ich will ihnen ein Herz geben, daß sie mich erkennen sollen, daß ich der HERR bin“.

Die in Jerusalem dachten, sie seien die Gesegneten. Gott sah es anders. Manchmal ist gerade die schwere Zeit der Ort, an dem Gott ein neues Herz schenkt.

Für dich

„Heisst solches nicht, mich erkennen?“ Wem in Not kannst du diese Woche zu seinem Recht verhelfen?

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BibeltextSchlachter 1951
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